>>

Beobachtungen und Aktivitäten

2. April 2025
nach oben

Beobachtungen im März 2025

Brütender Höckerschwan(Photo: I. Hermann)Die größte Höckerschwan-Ansammlung meldete V. Vopel, der am 16.3. am Nordrand unseres Beobachtungsgebietes 48 Ind. zählte. 2 Höckerschwäne wurden am 16.3. auf dem Pfarrteich Spielmes beim Nestbau angetroffen (P. Staudt). Bei weiteren Feststellungen von jeweils 1,1 Ind. an den vorjährigen Brutplätzen am Speicher Frankendorf, Speicher Mönchgrün und an den Teichen auf dem Lerchenhügel bei Ziegenrück bestand Brutverdacht (alle S. Kästner). Am Saalewehr der Fernmühle bei Ziegenrück konnte P. Neupert am 28.3. den brütenden Ad. feststellen. Weitere brutverdächtige Höckerschwäne sah V. Vopel in der Monatsmitte auf dem Großen (2 BP) und Kleinen Pörmitzteich, auf den Probstteichen bei Pörmitz, auf den Gelängeteichen bei Pahnstangen (2 BP + 1 BP) und auf dem Görkwitzer Zipfelteich. 2 Singschwäne rasteten am Morgen des 25.3. auf der Klosterplatte der Bleilochtalsperre bei Saalburg (R. Walther). 2 Graugänse sah K. Horn am 6.3. auf dem Speicher Pfotenbach und ebenfalls 2 Ind. ruhten am 16.3. auf dem Speicher Zoppoten (M. Hirsch). 1,1 Graugänse waren am 15.3. auf den Lerchenhügel-Teichen bei Ziegenrück zu sehen (S. Kästner). Am Folgetag meldete V. Vopel die Anwesenheit von 1,1 Graugänsen an den Gelängeteichen. Brutverdacht lässt auch die Beobachtung zweier Graugänse am 29.3. an Oertels Teichen nordwestlich Lössau aufkommen (P. Neupert). Die bereits im Vorjahr am Kalkteich bei Schönbrunn anzutreffenden Kanadagänse konnten hier wieder ab dem 11.3. beobachtet werden (K. u. R. Friedrich; S. Kästner; I. Hermann). Die erstmalige Anwesenheit von 2 Rostgänsen an den Teichen bei Liebengrün meldete K. Däumler am 3.3. Weitere Nachweise paarweisen Auftretens von Rostgänsen notierte S. Kästner am 15.3. ebenda sowie in der Ziegenrücker und am 22.3. in der Remptendorfer Flur. Zudem sah er am 21.3. 2 Ind. über Rodacherbrunn. K. Däumler und M. Schulze bestätigten bis zum 27.3. das Auftreten o. g. Rostgänse an den Liebengrüner Teichen. Eine Rostgans hielt sich am 16.3. auf den Gelängeteichen nahe Pörmitz auf (V. Vopel), 2 weitere Ind. sah derselbe Beobachter an diesem Tag auf dem Speicher Oettersdorf. Einen Brutnachweis der Nilgans brachte M. Kohl am 25.3. mit der Beobachtung von 1,1 Ad. und 3 Pulli auf dem Stadtteich Bad Lobenstein. 3 Brandgänse überflogen am 31.3. das Grundstück von K. Horn in Schönbrunn. Der einzige Nachweis der Knäkente datiert auf den 30.3., als R. Walther 1,0 Ind. auf der Bleilochtalsperre vor Kloster sah. 1,0 Krickente hielt sich am 2.3. auf dem Dorfteich Friesau auf (F. Seeliger). Ebenfalls 1,0 Ind. meldete P. Neupert am 10.3. von der Talsperre Lössau. Tags darauf sah S. Kästner 1,1 Krickenten auf dem Pfotenbachspeicher. 1,0 Krickente wurde am 17.3. von I. Hermann auf dem Kalkteich gesehen, wo S. Kästner am 19.3. 2,0 Ind. notieren konnte. An diesem Tag zählte P. Neupert auf der Talsperre Lössau einen für unser Gebiet selten großen Trupp von 17 (11,6) Krickenten. Auf der Klosterplatte der Bleilochtalsperre rasteten am 25.3. 3,1 Krickenten (R. Walther). Ebenda waren am 29.3. 20 (9,11) Pfeifenten (R. Walther) zu sehen. Für den Speicher Oberlemnitz hatte I. Hermann bereits am 26.3. 1,1 Pfeifenten gemeldet. Auf Meissers Teich bei Lössau stellte P. Neupert am 20.3. 1,0 Schnatterente fest. 1,1 Schnatterenten sah R. Walther am 25.3. und nochmals am 29.3. unweit der Sperrmauer der Bleilochtalsperre. Auf der Klosterplatte hatten am 25.3. 3,0 Löffelenten Station gemacht. Am 28.3. konnten hier weitere 4,3 Ind. gezählt werden. Nach 1,0 Ind. am 29.3. hielten sich beim letzten Nachweis am 30.3. 1,1 Ind. vor Kloster auf (R. Walther). Der Speicher Oberlemnitz beherbergte am 14.3. die mit 160 Ind. größte gemeldete Stockentenansammlung (S. Kästner). 4,2 Reiherenten wurden am 8.3. von K. u. R. Friedrich vom Speicher Pfotenbach gemeldet. Hier stellte S. Kästner am 11.3. 7,2 Ind. fest. 3,2 Reiherenten sah P. Neupert am 10.3. auf der Talsperre Lössau, wo er am 19.3. mit 13 (9,4) Ind. den größten Trupp zählen konnte. 5,2 Reiherenten meldete I. Hermann am 20.3. von der Selbitzmündung in Blankenstein. Nochmals 9 Reiherenten, diesmal 5,4 Ind., erfasste S. Kästner am 22.3. erneut auf dem Speicher Pfotenbach. Auf dem oberen Dorfteich in Crispendorf hielten sich am 22.3. 11 Reiherenten auf (P. Neupert). Die an allen Beobachtungstagen auf dem Dobareuther Grafenteich anwesenden Reiherenten erreichten am 23.3. mit 24 Ind. ihr Maximum (I. Schmidt). Ein Maximum von 37 (26,11) Ind. sah V. Vopel am 16.3. auf dem Großen Pörmitzteich. Tafelenten kamen am 3.3. mit 2,0 Ind. auf der Talsperre Lössau zur Beobachtung (P. Neupert). Beim monatlichen Maximum zählte V. Vopel am 16.3. auf dem Großen Pörmitzteich 64 (38,28) Tafelenten. Je 1,0 Ind. sah er zudem an diesem Tag auf den Gelängeteichen und auf dem Zipfelteich bei Görkwitz. 3,1 und 1,1 Tafelenten notierte R. Walther am 31.3. auf und im Umfeld der Klosterplatte. Eine seltene Beobachtung gelang V. Vopel am 16.3., als er auf dem Großen Pörmitzteich 1,0 Kolbenente notieren konnte. Auf dem Ausgleichbecken Grochwitz bei Burgk konnten K. u. M. Ostermann erneut Schellenten feststellen. Diesmal waren es 2,4 Ind. am 4.3. Am 11.3. und 18.3. konnten ebenda noch 2,2 und am 25.3. letztmalig 4,2 Schellenten nachgewiesen werden. Zwischenzeitlich notierte S. Kästner am 15.3. an dieser Stelle 3,5 Schellenten. Eine letzte Meldung datiert auf den 29.3., als R. Walther 1,0 Ind. auf der Klosterplatte der Bleilochtalsperre sah.

Junge Nilgänse(Photo: I. Hermann)4 Haubentaucher wurden am 16.3. und 17.3. von V. Vopel auf dem Großen Pörmitzteich gesehen. Am 28.3. konnte R. Walther 1 Ind. auf der Klosterplatte notieren, tags darauf waren es 7 Haubentaucher. 1 Schwarzhalstaucher sah R. Walther am 29.3. auf der Klosterplatte. Vom Zwergtaucher gelangen K. u. M. Ostermann Nachweise am 18.3. mit 1 Ind. auf dem Ausgleichbecken Grochwitz, P. Neupert an diesem Tag mit 2 Ind. im Saaleabschnitt Walsburg - Ziegenrück und I. Hermann am 20.3. mit 2 Ind. bei Blankenstein. Auf dem Pfotenbachspeicher, einem bekannten Brutplatz, sah S. Kästner am 11.3. den ersten Zwergtaucher. Gänsesäger waren an allen Beobachtungstagen auf der Talsperre Lössau anzutreffen. Das Maximum wurde am 19.3. mit 42 (20,22) Ind. erreicht (P. Neupert). 3,0 Gänsesäger sah T. Stöckigt am 4.3. auf der Saale bei Blankenberg. Auf dem Ausgleichbecken Grochwitz gelangen vorerst letzte Nachweise am 11.3. mit 1,1 Ind., am 18.3. mit 1,1 Ind. und weiteren 1,2 Ind. (K. u. M. Ostermann). 1,0 Gänsesäger war am 11.3. auf dem Speicher Blintendorf zu sehen. 4,0 Ind. waren es am Folgetag auf dem Speicher Frankendorf (S. Kästner), wo P. Staudt bereits am 1.3. 6 Ind. und am 6.3. mit 15 Ind. das Maximum antraf. I. Hermann meldete 1,2 Gänsesäger am 26.3. und 28.3. vom Speicher Oberlemnitz. 1,0 Ind. sah derselbe Beobachter am 30.3. auf dem Fernmühlenwehr bei Ziegenrück. 3,2 Ind. notierte R. Walther am 29.3., 3,4 Ind. am 30.3. und 1,1 am 31.3. im weiteren Umfeld der Sperrmauer der Bleilochtalsperre. Nahe der Stauwurzel der Hohenwartetalsperre an der Ludwigshütte hielten sich am 28.3. 2,3 Gänsesäger auf (P. Neupert). Kormorane haben sich rar gemacht. Bei den größten Trupps zählten V. Vopel am 16.3. 9 Ind. am Speicher Oettersdorf und R. Walther am 28.10. 11 Ind. auf der Bleilochtalsperre vor Kloster. Ein erster Fischadler überflog am 23.3. die Liebengrüner Flur nach Norden (K. Däumler). Beim zweiten Nachweis sah M. Schulze am 25.3. 1 Ind. über Liebschütz. Neun noch auf dem Zug befindliche Rotmilane zählte P. Neupert am 1.3. bei Crispendorf. C. u. W. Hager sahen am 4.3. 2 Schwarzmilane über dem südöstlichen Ortsrand von Liebschütz. P. Staudt meldete für den 25.3. 1 Ind. über der Flur von Rothenacker. 3 Schwarzmilane kreisten am 29.3. über der nördlichen Friesauer Flur (R. Walther). Den Suchflug von 0,1 Kornweihe beobachtete P. Staudt am 4.3. in der südlichen Flur von Rothenacker. 1,0 Kornweihe notierte K. Horn am 6.3. über den Bachwiesen südlich Friesau. 0,1 Ind. war es am 9.3. ebenda. I. Schmidt berichtete von 1,0 Kornweihe am 10.3. über Dobareuth. S. Kästner sah am 12.3. 1,0 Kornweihe westlich Remptendorf. K. Däumler konnte am 19.3. südlich Liebengrün 1,1 Ind. beobachten, wo von ihr am 23.3. erneut 1,1 Kornweihen gesehen wurden. Wiederum S. Kästner meldete am 22.3. die Beobachtung von 1,0 Ind. nördlich Remptendorf. C. u. W. Hager sahen am 24.3. 1,0 Kornweihe östlich Liebschütz. An diesem Tag konnte K. Däumler ebenfalls 1,0 Kornweihe westlich Röppisch feststellen. 0,1 Ind. überflog am 27.3. die östliche Remptendorfer Flur (R. Walther). In der südlichen Helmsgrüner Flur zählte S. Kästner am 17.3. 10 Nahrung suchende Mäusebussarde. Einen Rauhfußbussard sah ebenfalls S. Kästner an diesem Tag bei Oberlemnitz. P. Staudt meldete am 2.3. 3 Nahrung suchende Ind. bei Rothenacker. Im Wanderfalkenhorst am Schornstein der Papierfabrik Blankenstein bestand das Gelege am 19.3. aus zwei, am 25.3. aus 4 Eiern (Fotos Nestkamera/J. Siebert). Weitere Wanderfalken-Beobachtungen, die nicht im Zusammenhang mit dem Blankensteiner Vorkommen stehen dürften, machte S. Kästner am 19.3. und 20.3. im angrenzenden Höllental.

Sperber mit Eichelhäher(Photo: U. Reichel)Während Silberreiher bereits in den Monaten Januar und Februar häufiger als im Vorjahr aus dem südlichen Beobachtungsgebiet gemeldet wurden, erreichte ihre Anzahl bei durchgehender Anwesenheit in diesem Monat ihren vorläufigen Höhepunkt (K. Däumler; K. u. R. Friedrich; I. Hermann; K. Horn; M. Horn; S. Kästner; M. Kohl; K. u. M. Ostermann; I. Schmidt; M. Schulze; V. Vopel). Jeweils 14 Ind. zählten K. u. M. Ostermann am 17.3. sowie M. Kohl am 18.3. südlich Schönbrunn. 11 Silberreiher meldeten K. u. R. Friedrich am 3.3. von den Friesauer Bachwiesen sowie am 9.3. vom Schönbrunner Erlich. 9 Ind. sah S. Kästner am 11.3. in der Friesauer Flur, 8 Ind. waren es am 18.3. nächtigend im Park Ebersdorf. Zudem meldete derselbe Beobachter 8 Ind. vom Steinbühl bei Blintendorf. 7 Silberreiher waren am 26.3. auf Grünland Am Schönbrunner Weg bei Unterlemnitz zu sehen (I. Hermann). 5 Silberreiher notierte I. Hermann am 17.3. bei Frössen. Mit 9 Ind. wurde am 25.3. das Maximum für die Talsperre Lössau registriert (P. Neupert). Über dem südwestlichen Ortsrand von Liebengrün sah K. Däumler am 23.3. 2 Weißstörche. K. Horn notierte am 30.3. 1 Weißstorch über Ebersdorf - Schönbrunn. An diesem Tag sah V. Vopel erstmals beide Ind. auf dem Oettersdorfer Horst. Die ersten Schwarzstorch-Beobachtungen meldete K. Däumler am 6.3. von den Trebenteichen in der Remptendorfer Flur und am 8.3. aus Lückenmühle. Die Ankunft des ersten Schwarzstorches am Venzkaer Horst erfolgte am 9.3. Der Brutpartner stellte sich erst am 21.3. ein (I. Schmidt). An diesem Tag überflog 1 Schwarzstorch das Grundstück von K. Däumler in Lückenmühle. 1 Schwarzstorch wurde am 18.3. über der südwestlichen Flur von Rothenacker gesehen (P. Staudt). Am 28.3. war 1 Schwarzstorch in der Saale bei Walsburg auf Nahrungssuche (P. Neupert). Am selben Tag meldete K. Horn vom Park Ebersdorf den Überflug eines Schwarzstorches. Eine ebensolche Beobachtung machte P. Neupert am 29.3. über Lössau. 2 Ind. flogen am 30.3. vom Oberen Pohlig zwischen Ebersdorf und Schönbrunn Richtung S (K. Horn). Bleßrallen konnten in diesem Monat bereits auf den meisten der bekannten Brutgewässer festgestellt werden. 3 Ind. waren es auf dem Pfarrteich Spielmes, 2 Ind. auf dem Kalkteich bei Schönbrunn und 1 Ind. auf dem Speicher Oberlemnitz (alle I. Hermann). Je 1 Ind. sahen P. Neupert am 1.3. auf dem Teich am Kieferig bei Wüstendittersdorf und am 3.3. auf Meissers Teich bei Lössau sowie K. Horn am 6.3. auf dem Speicher Pfotenbach, wo K. u. R. Friedrich am 8.3. bereits 6 Ind. zählen konnten. Luckners Teich bei Willersdorf war am 6.3. mit 1,1 Bleßrallen besetzt (P. Staudt). Auf den Dobareuther Teichen notierte S. Kästner am 12.3. die Art mit 1 bzw. 2 Ind. ZweiPaare waren am 12.3. auf dem Ruhteich bei Remptendorf zu sehen. Am 15.3. waren die Teiche auf dem Lerchenhügel mit 5 Bleßrallen, Jakobs Teiche bei Neundorf (bei Schleiz) mit 1 BP und der Große Teich bei Liebengrün mit 1 Ind. besetzt. Im nördlichen Beobachtungsgebiet wurde je 1 Bleßralle auf dem Röhrichtteich und auf dem Großen Pörmitzteich angetroffen, 2 waren es auf den Gelängeteichen (V. Vopel). Auf dem Speicher Zoppoten hielt sich am 18.3. 1 Bleßralle auf (alle S. Kästner). Bei den am 20.3. auf Meissers Teich gesehenen 11 Bleßrallen dürfte es sich um Vögel gehandelt haben, welche die umliegenden Teiche in der Folge - wie 2024 - zur Brut besiedeln könnten (P. Neupert). 2 + 1 Bleßrallen meldete M. Schulze am 27.3. von den Liebschützer Hessenteichen. Eine Teichralle war am 17.3. erneut auf dem Mühlteich Friesau zu sehen (S. Kästner). Zuvor gelang demselben Beobachter am 14.3. ein Nachweis auf der Saale bei Blankenstein. Eine Teichralle sah R. Walther am 25.3. auf den Staudenteichen nördlich Remptendorf. Auf den Holzwiesen östlich Rothenacker rasteten am 3.3. ca. 110 Kiebitze (P. Staudt). 9 Kiebitze meldete F. Seeliger am 1.3. aus der westlichen Zoppotener Flur. Nordwestlich Wurzbach rasteten am 4.3. 4 Kiebitze (I. Hermann). Der auf dem Zug meist mit Kiebitzen vergesellschaftete Goldregenpfeifer wurde von S. Kästner am 18.3. mit 2 Ind. in der Zoppotener Flur nachgewiesen. Am Auslauf des Oettersdorfer Speichers war am 16.3. 1 Waldwasserläufer auf Nahrungssuche (V. Vopel). Einen auffliegenden Waldwasserläufer sah I. Schmidt am 20.3. am Dobareuther Löschwasserteich. Eine Lachmöwe hielt sich am 12.3. am Ruhteich bei Remptendorf auf (S. Kästner). 4 Ind. ruhten am 29.3. auf der Klosterplatte der Bleilochtalsperre. Am 31.3. landeten 10 Zwergmöwen zu kurzzeitiger Rast auf der Klosterplatte (R. Walther). Durch gezieltes Aufsuchen potentieller und bekannter Schnepfenrastplätze gelangen erneut Nachweise von Bekassine und Zwergschnepfe. Erstere fand S. Kästner am 11.3. mit 2 Ind. im Krämerfeld bei Frössen und am 15.3. mit 2 Ind. an den Jakobsteichen bei Neundorf (bei Schleiz). Bei der Zwergschnepfe konnte er am 11.3. 3 Ind. im Krämerfeld nachweisen. Von der Waldschnepfe brachte derselbe Beobachter innerhalb von drei Tagen sechs Nachweise dieser sonst nur selten gemeldeten Schnepfenart. Hierbei dürfte es sich sowohl bei der am 19.3. bei Langgrün, bei 1 Ind. am 20.3. im Selbitztal bei Blankenstein und 2 Ind. am Grumbacher Floßteich als auch bei den am 22.3. in der Lückenmühler Flur erfassten mindestens 2 Ind. wohl um Durchzügler gehandelt haben. Einer weiterer und für den urbanen Bereich bei uns seltenen Nachweise dieser Art gelang T. Wöckel am 18.3. mit 1 Ind. auf seinem Grundstück in Wurzbach. Im Burgkwald bei Isabellengrün machte R. Walther am 29.3. eine weitere Waldschnepfe hoch.

Gimpel(Photo: M. Kohl)Größere Ringeltauben-Flüge sah I. Hermann in der ersten Monatswoche bei max. 150 Ind. am 7.3. bei Wurzbach. Am 9.3. bezifferte K. Horn einen Flug südlich Friesau auf etwa 200 Ind. Erneut konnte K. Däumler 1 Uhu im Wald nahe Lückenmühle hören. Den Nachweis eines brütenden Uhu-Weibchens brachte P. Staudt am 28.3. für den Raum Sparnberg. 1,1 Waldkäuze hörte P. Staudt am 5.3. in der Kämmera südlich Tanna. Für den Kulm bei Schlegel meldete S. Kästner am 20.3. die Anwesenheit eines Waldkauzes. Der Nachweis eines Rauhfußkauzes, der im Kämmerawald südlich Tanna aus einer Schwarzspechthöhle sah, gelang P. Staudt am 20.3. Zwei Nachweise des Sperlingskauzes gehen auf S. Kästner zurück, der am 19.3. 1 Ind. bei Saaldorf und am Folgetag 1 Ind. bei Grumbach feststellen konnte. Zwei Eisvögel sah S. Kästner am 19.3. im Höllental am Südrand unseres Beobachtungsgebietes. Ein Eisvogel wurde am 25.3. unweit der Sperrmauer der Bleilochtalsperre von R. Walther erfasst. S. Kästner meldete am 14.3. westlich Helmsgrün die Beobachtung eines Raubwürgers. Bei der zweiten Beobachtung sah P. Staudt am 20.3. 1 ansitzenden Raubwürger südwestlich Willersdorf. R. Walther bemerkte am 26.3. 1 Ind. am Schönbrunner Weg östlich Unterlemnitz. Auf 40 Ind. schätzten K. u. R. Friedrich einen Trupp Rabenkrähen, den sie am 8.3. in den Friesaugelängen sahen. 35 Rabenkrähen waren am 25.3. auf einem frisch bestellten Feld nordöstlich Wurzbach auf Nahrungssuche (I. Hermann). In die Zeit des Nestbaus fällt der Nachweis eines Tannenhähers, den S. Kästner am 19.3. in Niedergrün westlich Langgrün bringen konnte. Die erste singende Heidelerche hörte F. Spindler am 4.3. im NSG "Mittelgrund" bei Ruppersdorf. Die mit Datum 18.3. sehr frühe Beobachtung einer Rauchschwalbe in Remptendorf (T. u. U. Hammermüller) fand ihre Bestätigung mit einem weiteren Nachweis der Art durch K. Ostermann ebenda. Erst am 28.3. gab es den 2. Nachweis mit der Beobachtung einer Rauchschwalbe über Schönbrunn (K. Horn). Bei der Erstbeobachtung der Mönchsgrasmücke sang 1 Ind. am 5.3. in Dobareuth (I. Schmidt). Am Friedhof Burgkhammer notierten K. u. M. Ostermann am 4.3. 6 Schwanzmeisen. Den Nestbau eines Paares beobachtete F. Seeliger am 12.3. auf dem Friedhof in Bad Lobenstein. Entlang eines etwa 1600 m langen Abschnittes am Westufer der Talsperre Lössau zählte P. Neupert am 25.3. 11 singende Zilpzalpe. Größere, vermutlich noch auf dem Zug befindliche, rastende Starenschwärme meldeten K. u. R. Friedrich am 12.3. mit 120 Ind. bei Schönbrunn, K. Däumler an diesem Tag mit ca. 200 Ind. in Ruppersdorf, am 20.3. und 23.3. mit jeweils ca. 300 Ind. östlich Weisbach bzw. westlich Liebengrün sowie S. Kästner am 14.3. mit ca. 200 Ind. bei Helmsgrün und am 17.3. mit mind. 350 Ind. bei Heinersdorf. Mehrfache Nachweise der Wasseramsel brachten K. u. M. Ostermann und S. Kästner. Letzterer notierte am 4.3. 1 Ind. an der Saale bei Blankenberg und 2 Ind. am 20.3. bei Blankenstein. K. u. M. Ostermann beobachteten mehrfach an und im nahen Umfeld der Staumauer Burgkhammer Wasseramseln und am 11.3. 2 Ind., die wiederholt die Durchlässe der Staumauer Burgkhammer - einen früheren Nistplatz - vermutlich zum Nestbau aufsuchten. I. Hermann meldete in der dritten Dekade die Anwesenheit von 2 Wasseramseln an der Sormitz in Wurzbach. Die Wacholderdrossel ist die Drosselart, die unser Gebiet zu beiden Zugzeiten häufig in meist großen Flügen quert. Ungewöhnlich dagegen ihr diesjähriges geringes Auftreten auf dem Heimzug. Als größter Trupp liegt lediglich die Beobachtung von etwa 100 Ind. vor, die I. Hermann am Monatsletzten bei Wurzbach sah. Gegensätzlich zeigte sich die Singdrossel auf dem Frühjahrszug. S. Kästner meldete bei 11 Nachweisen zwischen dem 14.3. und 19.3. 64 Ind. bei einem größten Trupp von 10 Ind. Gehäuftes Auftreten meldete K. Däumler von ihrem Grundstück in Lückenmühle. 14 Singdrosseln (5 + 4 + 5) sah R. Walther am 25.3. am Kuhberg bei Remptendorf. Sie waren zusammen mit 4 Rotdrosseln auf Nahrungssuche. Zuvor hatte S. Kästner am 21.3. 2 rastende Rotdrosseln auf den Kirchwiesen bei Neundorf (bei Lobenstein) erkannt. 24 Ind. zählte M. Schulze am 29.3. auf seinem Grundstück am Liebschützer Ortsrand. Eine letzte Beobachtung machte K. Horn mit 1 Ind. am 31.3. auf ihrem Grundstück in Schönbrunn. Nachweise des Schwarzkehlchens brachte S. Kästner am 19.3. mit der Beobachtung von 1 + 1 Ind. in der Langgrüner Flur. Die Erstbeobachtung des Hausrotschwanzes meldeten C. u. W. Hager am 6.3. für Liebschütz. Den ersten ziehenden Wiesenpieper sah S. Kästner am 11.3. bei Frössen. Weitere Nachweise gelangen demselben Beobachter mit je 1 Ind. am 14.3. bei Helmsgrün und am 22.3. bei Friesau. Entlang des Saaleabschnitts Walsburg - Ziegenrück zählte P. Neupert am 28.3. 9 Gebirgsstelzen. Ziehende Rohrammern sah S. Kästner am 11.3. mit 2 Ind. im Krämerfeld bei Frössen, mit je 1 Ind. am 14.3. am Speicher Oberlemnitz und am Kalkteich bei Schönbrunn sowie am 22.3. nördlich Remptendorf. Zwischenzeitlich notierte V. Vopel am 17.3. 1 Rohrammer am Großen Pörmitzteich.

23. März 2025
nach oben

Beobachtungen im Februar 2025

Höckerschwäne(Photo: T. Stöckigt)Die bereits im Januar für die Pörmitzer Flur gemeldeten großen Höckerschwan-Ansammlungen hatten auch in diesem Monat Bestand. Maximal zählte V. Vopel am 16.2. 72 Ind. 100 Nilgänse hielten sich am 3.2. und 4.2. auf den Wetterawegsgelängen bei Saalburg auf (R. Walther). Das bereits mit Monatsbeginn beobachtete paarweise Auftreten der Art meldeten K. Däumler; I. Hermann; K. u. W. Hillebrand; S. Kästner; M. Kohl; K. Spindler; R. Walther und I. Schmidt. Letztere sah am 8.2. erneut 1,1 Ind. auf dem Weißstorchhorst in Gefell. Auf den Wetterawegsgelängen bei Saalburg konnte R. Walther am 3.2. und 4.2. 1 Brandgans beobachten. Eine männliche Schnatterente sah S. Kästner am 16.2. auf der Bleilochtalsperre. I. Hermann konnte am 17.2. 0,1 Krickente in Wurzbach fotografieren. Das Ausgleichbecken Burgkhammer war am 4.2. mit maximal 406 (256,150) Stockenten besetzt (K. u. M. Ostermann). Auf der Bleilochtalsperre zählte S. Kästner am 16.2. 410 Stockenten. I. Hermann stellte am 10.2. 110 Ind. auf den Eliasbrunner Klärteichen fest. Auf mind. 300 Ind. schätzte M. Schulze am 20.2. eine Ansammlung auf der Saale in Ziegenrück. 1,0 Mandarinente fotografierte K. Spindler am 10.2. auf dem Mühlteich in Friesau. Reiherenten konnten K. u. M.Ostermann sowie S. Kästner an allen Beobachtungstagen auf dem Ausgleichbecken Grochwitz notieren. Max. waren es 7,6 Ind. am 18.2. Die Bleilochtalsperre bei Saalburg war am 25.2. mit 3 Reiherenten besetzt (A. Franz, K. Ostermann). 2,2 Reiherenten zählte H. Böhm vom 23.2. bis 25.2. an der Selbitzmündung in Blankenstein. Für den Speicher Oettersdorf brachte V. Vopel am 16.2. den Nachweis von 3 Tafelenten. 1,0 Schellente sah R. Walther am 6.2. an der Kösperaleite der Bleilochtalsperre. K. u. M. Ostermann notierten am 4.2. 6,6 Schellenten auf dem Ausgleichgbecken Grochwitz und nochmals 3,3 Ind. am 11.2. ebenda. Am 16.2. beobachteten sowohl S. Kästner als auch M. Kohl jeweils 6,5 Schellenten auf diesem Gewässer. Zwei Tage später sahen wiederum K. u. M. Ostermann hier nochmals 2,3 Ind. Auf und südlich der Klosterplatte zählte R. Walther am 3.2. 14 Haubentaucher. 13 Ind. waren es am 7.2., 16 Ind. am 9.2. 1 Zwergtaucher sah I. Hermann am 7.2. auf der Saale am Nähermühlenwehr in Ziegenrück. 2 Ind. waren am 16.2. auf dem Ausgleichbecken Grochwitz zu sehen (S. Kästner), wo K. u. M. Ostermann am 18.2. noch 1 Ind. feststellen konnten. P. Neupert zählte im Saaleabschnitt Walsburg-Ziegenrück am 22.2. 4 Zwergtaucher. 1,1 Gänsesäger waren am 3.2. am nördlichen Ufer der Klosterplatte zu beobachten. Weitere 2,0 Ind. schwammen vor Saalburg (R. Walther). K. u. M. Ostermann notierten am 4.2. auf dem Ausgleichbecken Burgkhammer 4,2 Gänsesäger. Weitere 4,6 Ind. stellten dieselben Beobachter am 11.2. auf dem Ausgleichbecken Grochwitz bei Burgk fest. 4,2 Gänsesäger hielten sich am 16.2. auf der Bleilochtalsperre auf (S. Kästner). Den für die Ausgleichbecken mit 13 (7,6) Ind. größten Trupp sahen erneut K. u. M. Ostermann am 18.2. vor Burgkhammer sowie weitere 3,2 Gänsesäger auf dem Ausgleichbecken Grochwitz bei Burgk. Hier konnten am 25.2. nochmals 1,1 Ind. nachgewiesen werden. Die mit 25 (12,13) Ind. für den Saaleabschnitt größte Anzahl Gänsesäger beobachteten A. Franz und K. Ostermann am 25.2. bei Saalburg. Bis zu 6,4 Gänsesäger zählte H. Böhm an allen Beobachtungstagen im Mündungsbereich der Selbitz in Blankenstein. Von der Talsperre Lössau brachte P. Neupert am 27.2. mit dem Nachweis von 13 (5,8) Ind. das monatliche Maximum. Für den Kalkteich bei Schönbrunn nennen K. u. R. Friedrich die Beobachtung von einem Männchen am 28.2.

Mandarinente(Photo: K. Spindler)Silberreiher waren im Februar allgegenwärtig (H. Böhm; K. Däumler; K. u. R. Friedrich; K. Horn; S. Kästner; M. Kohl; P. Neupert; K. u. M. Ostermann; K. Spindler; V. Vopel; R. Walther) und erreichten im Süden des Beobachtungsgebietes am 27.2. mit 12 Ind. bei Töpen ihr Maximum. (I. Schmidt). Graureiher waren regelmäßig anzutreffen, jedoch in geringerer Anzahl als Silberreiher und meist mit diesen vergesellschaftet (H. Böhm; K. Däumler; I. Hermann; K. u. W. Hillebrand; K. Horn; S. Kästner; K. u. M. Ostermann; K. Spindler; V. Vopel; R. Walther). Einen das Saaletal zwischen Walsburg und Ziegenrück überfliegenden Seeadler konnte P. Neupert am 22.2. beobachten. Nach einer ersten Beobachtung am 2.2. bei Schönbrunn (K. u. R. Friedrich), liegen vom Rotmilan durchgehend Februar-Nachweise vor (K. Däumler; S. Kästner; M. Kohl; P. Neupert; I. Schmidt; K. Spindler; P. Staudt; V. Vopel; R. Walther). Das Grundstück von K. Däumler in Lückenmühle überflogen am 3.2. 5 Mäusebussarde. Ebenso viele zählte K. Horn am 9.2. über Schönbrunn. An diesem Tag sah K. Däumler mit 8 Ind. die größte Ansammlung des Monats. P. Staudt notierte am 2.2. 1 Rauhfußbussard bei Reuth. Bei Wurzbach konnte I. Hermann am 6.2. und 11.2. erneut 1 Rauhfußbussard nachweisen. Die bereits im Januar gemeldete männliche Kornweihe war noch bis zum 13.2. Februar in der südlichen Friesauer Flur anzutreffen (K. Spindler). 2 Ind. dieser Art meldete K. Däumler am 7.2. vom Ortsrand Lückenmühle. Am östlichen Ortsrand von Liebschütz konnten C. u. W. Hager am 11.2. 1,0 Ind. beobachten. 0,1 Kornweihe überflog am 14.2. und wieder am 19.2. die Koppengelängen in der Schönbrunner Flur (K. Horn). B. Bauer sah am 12.2. 1 Merlin bei Bad Lobenstein. Bereits am 1.2. konnten bei Volkmannsdorf die ersten Kraniche nachgewiesen werden (P. Staudt). Auf Grünland nördlich Kloster sahen K. u. W. Hillebrand am 17.2. 2 Kraniche. P. Neupert zählte am 22.2. 24 Ind., die Schleiz nach O überflogen. Der heimische Brutplatz ist seit dem 25.2. besetzt. Am 28.2. überflog der 52 Ind. zählende größte Trupp Lössau nach O (P. Neupert). Die am 21.2. östlich Schönbrunn rastenden Kiebitze gaben K. u. R. Friedrich mit ca. 50 Ind. an. Ebenso viele Ind. sahen beide Beobachter am 24.2. am Pfaffenhügel nördlich Ebersdorf. Die seit Januar die Fütterung von K. Spindler aufsuchende Teichralle war bis zum 15.2. hier anzutreffen (K. Spindler). Die erste Bleßralle auf einem vorjährigen Brutgewässer sah V. Vopel am 16.2. auf dem Speicher Oettersdorf. Auf den Dorfgelängen südlich Schönbrunn sahen K. u. R. Friedrich am 22.2. 1 Weißstorch. 2 Ind. meldete K. Horn für den 28.2. ebenda. 1 Schwarzstorch notierten K. u. W. Hillebrand bereits am 2.2. östlich Bad Lobenstein. Beim Nahrungsflug konnten am 9.2. 2 Sturmmöwen über der Klosterplatte beobachtet werden (R. Walther). 3 Steppenmöwen standen am 3.2. auf Eisrand an der Klosterplatte (R. Walther). Im Streitwald nördlich Lückenmühle hörte K. Däumler mehrfach 1 Uhu. Waldkauznachweise nahe Lückenmühle gelangen K. Däumler am 3.2., 4.2. und am 10.2. K. Horn meldete am 23.2. eine Beobachtung vom Pohlig bei Schönbrunn.

Krickente(Photo: I. Hermann)Nach vereinzelten Ringeltauben-Nachweisen im Januar meldete I. Schmidt mit etwa 55 Ind. einen ersten größeren Flug aus der Dobareuther Flur. Eine singende Hohltaube hörte K. Däumler am 4.2. im Streitwald bei Lückenmühle. Die bereits im Januar an der Fütterung von P. Staudt anzutreffenden 25 Türkentauben waren auch in diesem Monat anwesend. Ein Eisvogel hielt sich am 11.2. und 14.2. am weitgehend vereisten Mühlteich in Friesau auf (K. Spindler). 2 Eisvögel konnte P. Neupert am 22.2. im Bereich der ehemaligen Pappenfabrik Ziegenrück notieren. Der im Gebiet nur unregelmäßig nachgewiesene Mittelspecht fand sich an den Fütterungen von K. Däumler (Lückenmühle) und M. Kohl (Remptendorf) ein. Im Wald an den Bachwiesen südwestlich Friesau konnte K. Spindler am 10.2. 1,0 Kleinspecht dokumentieren. Weitere Nachweise von je einem Kleinspecht gelangen am 16.2. M. Kohl an der östlichen Remptendorfer Flurgrenze und S. Kästner bei Burgk. 70 Rabenkrähen zählte M. Kohl am 1.2. nördlich des Umspannwerks Remptendorf. Für Wurzbach meldete I. Hermann bei mehrfachen Nachweisen am 11.2. mit 110 Ind. das Max. Etwa 100 Ind. notierten K. u. R. Friedrich am 12.2. bei Schönbrunn. Mindestens 150 Dohlen, die sich im Umfeld des Ebersdorfer Parks aufhielten, konnte K. Horn am 16.2. beobachten. An diesem Tag sah V. Vopel etwa 120 Ind. über Oettersdorf. Ca. 80 Ind. waren am 17.2. bei Oberlemnitz auf Nahrungssuche (F. Seeliger). Die ersten 3 Feldlerchen meldete I. Hermann am 17.2. aus der Wurzbacher Flur. 3 singende Ind. hörte V. Vopel am 23.2. in der Oettersdorfer Flur. P. Neupert meldete die erste singende Feldlerche an diesem Tag aus der Lössauer Flur. Ebenfalls am 23.2. zählte I. Schmidt 46 rastende Feldlerchen bei Dobareuth. Mindestens 4 singende Feldlerchen notierte K. Däumler am 24.2. bei Liebengrün. Die bekannten Wasseramsel-Vorkommen an der ehemaligen Ziegenrücker Pappenfabrik und an der Talsperre Lössau konnten durch P. Neupert bestätigt werden. Nachweise einzelner Schwanzmeisen liegen aus dem gesamten Beobachtungsgebiet vor. Maximal zählte K. Däumler am 6.2. 5 Ind. und am 15.2. 7 Ind. an ihrer Fütterung. Mit 32 Wacholderdrosseln wurde von M. Kohl am 1.2. auf einer Grünfläche nördlich Remptendorf der größte Trupp dieser Art festgestellt. Nach durchgehender Anwesenheit kamen in diesem Monat erstmals größere Flüge Stare zur Beobachtung. Die Maxima meldeten P. Staudt mit 120 Ind. am 22.2. in Rothenacker und K. u. M. Ostermann am 24.2. mit ca. 200 Ind. in Remptendorf. Nach der Bachstelzen-Beobachtung im Januar (S. Kästner) brachte P. Staudt einen weiteren frühen Nachweis der Art. Er sah am 25.2. 2 Ind. bei Rothenacker. Eine ebenfalls frühe Gebirgsstelze wurde von K. u. M. Ostermann am 18.2. an der Saale bei Burgkhammer gesehen. P. Neupert folgte am 22.2. mit der Beobachtung von 2 Ind. an der Saale oberhalb Ziegenrück. Den ersten singenden Zilpzalp hörte M. Kohl am 2.2. nordöstlich Remptendorf. Zwei Trupps mit insgesamt 30 Gimpeln konnten K. u. M. Ostermann am 11.2. am Schloss Burgk beobachten. An seiner Fütterung in Lössau zählte P. Neupert beim Stieglitz ein Maximum von 41 Ind. am 7.2. Neben Einzelnachweisen an den verschiedenen Fütterungen meldete K. Däumler am 1.2. 120 Erlenzeisige an ihrer Fütterung. Etwa 160 Bluthänflinge notierte I. Schmidt am 9.2. östlich Dobareuth. Goldammertrupps mit mehr als 50 Ind. meldeten I. Schmidt am 1.2. mit 53 Ind. aus der Dobareuther Flur und I. Hermann am 2.2. mit 80 Ind. und am 6.2. mit 60 Ind. aus Wurzbach.

2. Februar 2025
nach oben

Beobachtungen im Januar 2025

Teichralle(Photo: K. Spindler)7 Höckerschwäne zählte I. Schmidt am 4.1. auf dem Glücksteich bei Dobareuth. Ebenso viele konnten P. Staudt am 9.1. an der Ottenmühle bei Willersdorf und I. Hermann am 26.1. auf der Saale bei Blankenstein notieren. Das Max. von 77 Ind. meldete V. Vopel am 12.1. aus der Pörmitzer Flur. Nilgänse waren an allen Beobachtungstagen bei Saalburg mit einem max. von 138 Ind. am 19.1. anzutreffen (R. Walther). Die während des Monats im weiteren Umfeld der Bleilochtalsperre angetroffenen, verschieden großen Gruppen - max. 72 Ind. am 29.1. nahe Remptendorf - können wohl diesen Trupps zugerechnet werden (K. Däumler; I. Hermann; K. u. W. Hillebrand; K. Horn; S. Kästner; P. Killmann; M. Kohl; K. u. M. Ostermann; I. Schmidt; P. Staudt; R. Walther). In der letzten Januarwoche sonderten sich zunehmend einzelne Paare ab und suchten potentielle Brutreviere auf. Interessant ist die Beobachtung von I. Schmidt, die am 25.1. 1,1 Nilgänse auf dem Weißstorchhorst in Gefell sah. 0,1 Krickente meldete U. Haußner am 8.1. und 9.1. vom Brauteich Ebersdorf. Den einzigen Nachweis der Spießente brachte P. Neupert mit der Beobachtung von 1,0 Ind. am 30.1. auf der Talsperre Lössau. 317 Stockenten zählten K. u. M. Ostermann am 14.1. auf dem Ausgleichbecken Burgkhammer. 383 Ind. waren es am 18.1. ebenda. Auf der Bleilochtalsperre bei Saalburg und Kloster wurde bei ständiger Anwesenheit die größte Anzahl am 22.1. mit 444 Ind. notiert (R. Walther). Die Anzahl der Stockenten auf dem Ausgleichbecken Burgkhammer hatte sich am 21.1. auf 484 Ind. erhöht (K. u. M. Ostermann; R. Walther). Das Max. auf der Talsperre Lössau zählte P. Neupert am 30.1. mit 124 Stockenten. Auf dem Speicher Oettersdorf hielten sich am 12.1. 296 Ind. auf (V. Vopel). Ca. 120 Stockenten waren am 14.1. auf dem Speicher Frankendorf zu sehen (P. Staudt). Die teilweise vereisten Eliasbrunner Klärteiche waren am 23.1. mit 138 Stockenten besetzt (I. Hermann). Etwa 100 Ind. stellte I. Hermann am 30.1. auf dem Teich am Alten Hügel bei Bad Lobenstein fest. Mehr als fünf Reiherenten konnten K. u. M. Ostermann am 7.1. mit 13 Ind. auf dem Ausgleichbecken Grochwitz nahe Burgk beobachten. 20 Ind. waren es am 21.1. unweit dieser Stelle. Weitere 7 Reiherenten kamen an diesem Tag auf dem Ausgleichbecken Burgkhammer zur Beobachtung (K. u. M. Ostermann; R. Walther). Auf dem Großen Pörmitzteich notierte V. Vopel am 12.1. 4 Tafelenten. S. Kästner stellte am 3.1. auf dem Ausgleichbecken Grochwitz bei Burgk 1,0 Schellente fest. 11 Ind. und 1,0 Ind. sahen K. u. M. Ostermann am 7.1. ebenda, wo sie am 14.1. nochmals 13 Schellenten antrafen. Die Anzahl der seit dem 8.12.2024 an der Kösperaleite der Bleilochtalsperre anwesenden Haubentaucher hatte sich zum 18.1. auf 18 Ind. erhöht. Bis Monatsende konnte die Art an allen weiteren Beobachtungstagen mit max. 14 Ind. am 21.1. festgestellt werden. 3 Zwergtaucher notierte P. Neupert am 6.1. zwischen Walsburg und Ziegenrück. 4 Ind. meldete I. Hermann am 12.1. von der Saale in Ziegenrück. Auf dem Ausgleichbecken Grochwitz notierten K. u. M. Ostermann am 7.1. 4 Ind., 2 Zwergtaucher waren es am 14.1. ebenda. Ebenfalls 2 Ind. sahen P. Neupert am 17.1. auf der Saale südlich Ziegenrück und R. Walther am 18.1. an der Eisbrücke des Ausgleichbecken Burgkhammer. 3,5 Gänsesäger meldeten K. u. M. Ostermann am 4.1. vom Ausgleichbecken Grochwitz. In der Remptendorfer Bucht der Bleilochtalsperre hielten sich am 5.1. 1,3 Gänsesäger auf (M. Kohl). 3,1 Ind. notierte R. Walther am 9.1. in der Wetterabucht der Bleilochtalsperre. 1,1 Gänsesäger stellten K. u. M. Ostermann am 14.1. auf dem Ausgleichbecken Grochwitz bei Burgk fest. Auf dem Ausgleichbecken Burgkhammer waren am 18.1. 5,3 Ind. zu sehen (R. Walther). Weitere 1,3 Ind. sahen K. u. M. Ostermann am 21.1. auf dem Ausgleichbecken Grochwitz bei Burgk. I. Schmidt notierte am 24.1. 1,1 Gänsesäger auf der Saale in Hirschberg, wo sie am 28.1. nochmals 2,1 Ind. sah. 1,0 Ind. hielt sich am 29.1. vor der Sperrmauer der Bleilochtalsperre auf (R. Walther). M. Kohl meldete am 30.1. wiederum 2,1 Ind. von der Remptendorfer Bucht der Bleilochtalsperre. Auf der Talsperre Lössau wurde am 30.1. mit 36 (22,14) Gänsesägern die größte Anzahl gesehen (P. Neupert).

Sperber(Photo: K. Spindler)Die größte Anzahl von Kormoranen wurde am 19.1. mit 122 Ind. auf und im Umfeld der Klosterplatte der Bleilochtalsperre festgestellt (R. Walther). Nachdem am 26.1. bei Barchfeld im Wartburgkreis und bei Frohburg in Sachsen unweit der Landesgrenze jeweils ein Weißstorch gesichtet wurde, konnte die Art am 27.1. auch in unserem Beobachtungsgebiet festgestellt werden. S. u. T. Burger sahen an diesem Tag 1 Ind. bei Frössen und S. Burger 5 Ind. in der Gefeller Flur. Ein Seeadler überflog am 2.1. niedrig die Bleilochtalsperre bei Kloster nach Süden (S. Kästner, R. Walther). Den zweiten Nachweis brachten K. u. M. Ostermann am 21.1. mit 1 Ind. über der Eisbrücke bei Burgk. Bei der dritten Beobachtung sah P. Neupert am 30.1. 1 Seeadler an der Talsperre Lössau. Südlich Friesau konnte K. Spindler am 16.1. und dann wieder am 25.1. 1,0 Kornweihe beobachten. K. u. M. Ostermann sahen am 3.1. 2 Rotmilane bei Thimmendorf. 1 Rotmilan kreiste am 12.1. über dem westlichen Ortsrand von Pörmitz (V. Vopel). M. Horn meldete am 14.1. 1 Ind. über Schönbrunn. K. Däumler fotografierte 1 Ind. am 18.1. in Lückenmühle. Über Lössau sah P. Neupert am 23.1. 1 Rotmilan. Bei Dobareuth notierte I. Schmidt am 4.1. 1 Rauhfußbussard. I. Hermann stellte erstmals am 6.1. 1 Ind. bei Wurzbach fest, welches sich mind. bis 25.1. dort aufhielt. Am 26.1. sah P. Staudt 1 Ind. bei Rothenacker. Vom Graureiher liegen 65 Nachweise vor: R. Walther (27); M. Kohl (8); K. u. M. Ostermann (7); V. Vopel (5); I. Hermann (4); K. u. W. Hillebrand (3); K. Däumler (2); P. Neupert (2); S. Burger (1); W. Häßner (1); I. Schmidt (1); M. Schulze (2); K. Spindler (1); C. u. M. Wolf (1). Auf Grünland südöstlich Friesau notierte S. Kästner am 1.1. 8 Silberreiher. 9 Silberreiher zählte P. Neupert am 6.1. zwischen Walsburg und Ziegenrück. Bei Rothenacker waren am 29.1. 10 Ind. zu sehen (P. Staudt). Weitere Nachweise brachten K. u. M. Ostermann (12), R. Walther (7); M. Kohl (6); I. Schmidt (5); K. Däumler (4); I. Hermann (3); K. Horn (2); M. Schulze (2); K. Spindler (2); P. Neupert (2). 5 Blessrallen waren am 6.1. auf Nahrungssuche am Ufer der Bleilochtalsperre bei Saalburg. Mit 11 Ind. zählte R. Walther am 20.1. und 22.1. ebenda das Max. Seit dem 8.1. suchte 1 Teichralle täglich mehrfach die Fütterung im Hof von K. Spindler in Friesau auf. 7 Möwen, die sich am 7.1. an der Bleilochtalsperre bei Saalburg aufhielten, wurden von I. Hermann als Sturmmöwen bestimmt. 3 Lachmöwen ruhten am 24.1. auf der Klosterplatte der Bleilochtalsperre (R. Walther). Auf einer Anlegestelle bei Kloster ruhten am 28.1. 3 Steppenmöwen (R. Walther). 2 Ringeltauben notierten K. u. M. Ostermann am 27.1. an ihrer Fütterung in Remptendorf. Weitere 2 Ind. sah M. Kohl am 31.1. östlich Remptendorf. An der Fütterung von P. Staudt in Rothenacker hielten sich bis zu 25 Türkentauben auf. Einen Waldkauz hörte K. Däumler am 16.1. und 21.1. im Streitwald nördlich Lückenmühle. 1 Sperlingskauz rief am 21.1. im westlichen Lückenmühler Streitwald. In der Woche vom 20.1. bis 25.1. sah A. Taut mehrmals 1 Eisvogel am Friesauer Mühlteich. Einen weiteren Nachweis brachte M. Kohl am 29.1. mit der Beobachtung 1 Eisvogels an den Staudenteichen bei Remptendorf.

Rotkehlchen (Photo: I. Hermann)Nördlich Gefell hielt sich am 14.1. 1 Raubwürger auf (P. Staudt). Einen Trupp von 50 Rabenkrähen meldete I. Hermann am 16.1. aus der Wurzbacher Flur, wo er am 20.1. 65 Ind. zählen konnte. 86 Ind. notierte R. Walther am 27.1. nördlich Remptendorf. Ca. 50 Rabenkrähen sah P. Staudt am 29.1. bei Spielmes. Am 4.1. waren ca. 60 Dohlen an der Stallanlage Rothenacker auf Nahrungssuche (P. Staudt). In Schleiz zählte V. Vopel am 8.1. und am 9.1. jeweils 70 Ind. 60 Dohlen sah K. Horn am 9.1. am Park Ebersdorf. 40 Dohlen notierten K. u. M. Ostermann am 14.1. am Kraußenhölzchen bei Eßbach. Weitere 21 Ind. zählten beide Beobachter an diesem Tag am Schloss Burgk. Nochmals 40 Dohlen meldete K. Horn am 22.1. vom Park Ebersdorf. Die 17 und 10 Elstern, die I. Hermann am 22.1. bei Wurzbach feststellte, kamen vermutlich von einem Schlafplatz. Stare wurden - bei durchgehender Anwesenheit - von B. Bauer; I. Hermann; K. Däumler; P. Neupert; K. u. M. Ostermann; I. Schmidt; P. Staudt; V. Vopel; R. Walther und S. u. U. Wolf gesehen und mit max. 61 Ind. aus Lössau gemeldet (P. Neupert). Im Saaleabschnitt Walsburg-Ziegenrück oberhalb Schmerlitzbach sah P. Neupert am 6.1. 1 Wasseramsel. 8 Schwanzmeisen konnte B. Bauer am 1.1. an ihrer Fütterung in Bad Lobenstein beobachten. 6 Ind. waren es mehrfach bei K. Däumler in Lückenmühle. 4 Ind. sah M. Kohl am 26.1. östlich Remptendorf. Von der im Winter vielfach anzutreffenden Wacholderdrossel fehlen in diesem Monat Nachweise größerer Trupps. Eichelhäher (Photo: M. Kohl)Mit 67 Ind. meldete P. Neupert am 30.1. von der Talsperre Lössau die größte Ansammlung. Einer der seltenen Januar-Nachweise eines Hausrotschwanzes gelang R. Friedrich am 18.1. in Schönbrunn. Entgegen dem allgemeinen Trend konnte T. Dietzel an seiner Fütterung in Remptendorf meist mehr Haussperlinge als Feldsperlinge zählen. Max. waren es 34 Ind. am 9.1. Eine Bachstelze überflog am 2.1. die Sperrmauer der Bleilochtalsperre (S. Kästner). Auf 100 Grünfinken schätzte R. Friedrich am 17.1. eine Ansammlung an der Kompostieranlage Unterlemnitz. Bis zu 42 Ind. suchten die Fütterung von K. Däumler in Lückenmühle auf. 41 Grünfinken waren es am 30.1. bei M. Schulze in Liebschütz. Nachdem im Vormonat Erlenzeisige vornehmlich im Saaletal in max. 355 m ü. NN angetroffen wurden, zeigte sich die Art auf dem Oberland ab 500 m ü. NN erst in diesem Monat. Die größte Ansammlung stellte I. Schmidt am 4.1. mit ca. 500 Erlenzeisigen am Glücksteich fest. Weitere Meldungen brachten K. Däumler; I. Hermann; K. Horn; K. u. M. Ostermann mit meist kleinen Trupps oder Einzelnachweisen. Bis zu 40 Stieglitze waren an der Fütterung von P. Staudt in Rothenacker zu sehen. Ca. 50 Goldammern ruhten am 4.1. bei geschlossener Schneedecke in Allee-Bäumen östlich Remptendorf. Ebenda wurden am 11.1. 61 Ind. gezählt (M. Kohl). Ca. 50 Goldammern notierte I. Hermann am 16.1. bei Wurzbach sowie am Folgetag zwei Trupps mit 80 Ind. und 60 Ind. Am 24.1. konnte derselbe Beobachter erneut zwei Trupps, diesmal mit 150 und 30 Goldammern vermelden.