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Beobachtungen und Aktivitäten

1. Februar 2026
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Beobachtungen im Januar 2026

Singschwäne (Photo: I. Hermann)Am Nähermühlenwehr Ziegenrück zählte M. Schulze am 8.1. 10 Höckerschwäne. Zwischen Nähermühlen- und Pappenfabrik-Wehr wurde mit 21 Ind. am 11.1. das Max. festgestellt (P. Neupert). 28 Ind. zählte wiederum M. Schulze am 15.1. auf einem Rapsfeld am Moxaer Weg bei Ziegenrück und weitere 11 Ind. auf dem Saalewehr Nähermühle, wo am 29.1. 14 Ind. zu sehen waren. V. Vopel zählte, bei vermutlich durchgehender Anwesenheit von Höckerschwänen, am 18.1. mit 28 Ind. die größte Ansammlung am Speicher Oettersdorf. Am Moxaer Weg hatte sich am 22.1. (M. Schulze) und 23.1. (R. Walther) die Anzahl der hier anwesenden Höckerschwäne auf mind. 51 erhöht. W. Kelbert sah am 12.1. in der Remptendorfer Bucht der Bleilochtalsperre 12 Singschwäne. 2 ad. und 6 dj. Singschwäne standen am 15.1 auf einer Maisstoppel südöstlich Remptendorf, wo sie am 16.1. erneut gesehen wurden. (R. Walther). Von I. Hermann gefertigte Fotos bestätigen die Anwesenheit dieser Schwäne am 25.1. bei Schönbrunn. Ebenfalls 8 Ind., vermutl. die o.g. Singschwäne, überflogen am 27.1. die Saale bei Burgk (K. u. M. Ostermann). M. Schulze registrierte am 27.1. über Liebschütz 12 Kanadagänse auf dem Weg nach Süden. 4 Ind. waren am 30.1. auf der Bleilochtalsperre bei Kloster anzutreffen (R. Walther). Die im Dezember aus der westlichen Remptendorfer Flur gemeldeten Nilgänse suchten in diesem Monat ihre Nahrung meist auf einer Maisstoppel östlich des Ortes (M. Kohl). Hier konnten K. u. R. Friedrich und R. Walther am 15.1. 151 Ind. zählen. Von der Krickente meldete lediglich P. Neupert die Anwesenheit von 2,0 Ind. am 11.1. am Pappenfabrik-Wehr, wo er zudem 1,0 Pfeifente nachweisen konnte. Die in diesem Winter bisher größte Anzahl Stockenten zählten K. u. M. Ostermann am 6.1. mit 558 (295,263) Ind. auf dem Ausgleichbecken Burgkhammer und 240 (152,88) auf dem Ausgleichbecken Grochwitz. Auf beiden Gewässern konnten genannte Beobachter am 20.1. in Summe 825 Stockenten auf diesen Gewässern antreffen. Nach weitgehender Vereisung derselben schätzte F. Seeliger die Anzahl der sich am 25.1. auf der Klosterplatte der Bleilochtalsperre gesammelten Stockenten auf 600 Ind., was von R. Walther mit der Zählung von 591 Ind. am 30.1. ebenda bestätigt werden konnte. Nachdem P. Neupert am 11.1. bereits 113 Stockenten auf der Ziegenrücker Saale zählte, hatte sich deren Zahl am 25.1. auf 131 erhöht (F. Seeliger). Von der nur selten im Gebiet anzutreffenden Mandarinente hielt sich am 13.1. 0,1 Ind. auf dem Ausgleichbecken Grochwitz nahe Burgk auf (K. u. M. Ostermann). Bei den Reiherenten meldeten K. u. M. Ostermann am 6.1. die für das Ausgleichbecken Burgkhammer ungewöhnliche hohe Anzahl von 94 Ind. Am 13.1. steigerte sich das auf die größte bisher auf diesem Gewässer festgestellte Menge von 107 (36,71) Reiherenten. Auf dem angrenzenden Ausgleichbecken Grochwitz zählten genannte Beobachter an diesem 13.1. weitere 22 (12,10) Ind. Durch die weitgehende Vereisung beider Ausgleichbecken reduzierte sich die Anwesenheit der Wasservögel Ende des Monats auf die Fließstrecken, wo am 27.1. mit 36 (14,22) Reiherenten das Maximum erreicht wurde. Auf der Saale in Ziegenrück wurde die Art mehrfach festgestellt (P. Neupert; F. Seeliger) und zählte M. Schulze am 29.1. mit 10 Ind. den größten Trupp. 10 (5,5) Schellenten sahen K. u. M. Ostermann am 6.1. auf dem Ausgleichbecken Grochwitz bei Burgk, wo dieselben Beobachter am 13.1. auf 15 (8,7), am 20.1. auf 21 (7,14) teils balzende und am 27.1 auf 16 (7,9) Schellenten trafen. 13 (3,10) Gänsesäger zählten K. u. M. Ostermann am 6.1. auf dem Ausgleichbecken Grochwitz nahe Burgk. Auf dem Ausgleichbecken Burgkhammer schwamm an diesem Tag 0,1 Gänsesäger. 3,0 + 1,0 Ind. konnte I. Hermann am 7.1. auf der Saale bei Blankenstein feststellen. Auf der Saale in und oberhalb Ziegenrück hielten sich am 11.1. 1,2) und 0,1 Gänsesäger auf (P. Neupert). Bei einem weiteren Nachweis auf dem Ausgleichbecken Grochwitz trafen K. u. M. Ostermann am 13.1. auf 2,1 Gänsesäger. 2,0 Ind. ließen sich am 14.1. auf dem Ausgleichbecken Burgkhammer sehen (R. Walther). 44 (24,20) Gänsesäger zählte F. Seeliger am 25.1. im Saaletal unterhalb Walsburg, wo P. Neupert am 24.1. noch 5,1 Ind. vorfand.

Silberreiher (Photo: I. Hermann)3 Haubentaucher konnte R. Walther am 14.1. auf der Klosterplatte und deren Umfeld sehen; 2 Ind. waren es am 30.1. ebenda. 2 Zwergtaucher wurden am 6.1. von K. u. M. Ostermann auf dem Ausgleichbecken Grochwitz bei Burgk festgestellt, wo sie am 13.1. 3 Ind. beobachten konnten. Von der Saale in Ziegenrück wurde die Art mehrfach gemeldet (P. Neupert; M. Schulze; F. Seeliger). Maximal waren es 7 Zwergtauchern am 25.1. (F. Seeliger). Nicht alltägliche Kormoran-Beobachtungen gelangen F. Seeliger am 11.1. und P. Neupert am 17.1. Ersterer schätzte einen Flug auf mindestens 300 Ind., die die Bad Lobensteiner Flur nach S überflogen. P. Neupert sah ca. 170 Ind. über Lössau auf dem Flug nach SW. Interessant auch der Nachweis von 38 Kormoranen, die am 25.1. in Schönbrunn in einem Baum am entleerten Unteren Dorfteich landeten (K. u. R. Friedrich). Graureiher wurden an allen Beobachtungstagen gemeldet (K. Däumler; K. u. R. Friedrich; I. Hermann; K. u. W. Hillebrand; K. Horn; M. Horn u. A. Schulze; M. Kohl; P. Neupert; K. u. M. Ostermann; M. Schulze; F. Seeliger; I. u. K. Spindler; V. Vopel; R. Walther; A. Werner; L. Werner). Meist kamen 1-3 Ind. zur Beobachtung. Je 5 Graureiher meldete M. Schulze am 25.1. aus der Liebschützer Flur und am 29.1. aus Ziegenrück. Silberreiher traten in größeren Trupps als der Graureiher auf. Neben Einzelnachweisen kamen mehrfach 3-7 Ind. zur Beobachtung (K. Däumler; K. u. R. Friedrich; C. u. W. Hager; I. Hermann; K. u. W. Hillebrand; B. Horn; K. Horn; M. Horn u. A: Schulze; M. Kohl; S. Kohl; P. Neupert; K. u. M. Ostermann; M. Schulze; F. Seeliger; I. u. K. Spindler; P. Staudt; V. Vopel; E. u. R. Walther; A. Werner; L. Werner; L. Wolf). Max. zählten C. u. W. Hager 14 Ind. am 24.1. sowie M. Schulze am 25.1. 16 Ind. jeweils bei Liebschütz. Am Waldrand südlich Friesau rastete am 17.1. 1 Seeadler (K. Spindler). Bei den Feststellungen eines Rauhfußbussards am 4.1., 8.1. und 14.1.bei Lössau wird es wohl sich um denselben Vogel gehandelt haben (P. Neupert). Die erste Rotmilan-Beobachtung des Jahres machte M. Kohl am 11.1. mit 3 Ind., die Remptendorf nach SW überflogen. Hierbei wird es sich, wie beim Kranich, um ein witterungsbedingtes Ausweichen von Vögeln gehandelt haben, die sich noch in den letzten Dezembertagen in größeren Schlafgemeinschaften nördlich unseres Beobachtungsgebietes aufgehalten hatten. Weitere 6 Rotmilane überflogen an diesem Tag Friesau nach SO (F. Seeliger). V. Vopel stellte am 12.1. 1 Ind. über Oettersdorf fest. Beim nächsten Nachweis sahen K. u. M. Ostermann 1 Ind. am 13.1. über dem Ausgleichbecken Grochwitz bei Burgk. Drei Rotmilan-Beobachtungen meldete P. Neupert aus dem Raum Lössau, wo je 1 Ind. am 7.1, 13.1. und 22.1. zu sehen war. K. Spindler sah am 22.1. 0,1 Kornweihe in der südöstlichen Friesauer Flur. Am 24.1. hielt sich hier 1,0 Kornweihe auf. In den seit 1959 für unser Gebiet vorliegenden Aufzeichnungen ist der Kiebitz lediglich 2019 mit einem Januarnachweis zu finden. In diesem Januar brachte K. Spindler den zweiten Nachweis, als er am 25.1. etwa 30 Kiebitze bei Friesau auf dem Flug nach W beobachten konnte. Ein am 9.1. insbesondere Norddeutschland querendes Sturmtief mit teils ergiebigen Schneefällen löste beim Kranich Winterflucht aus, die sich am 10.1. auch in unserem Beobachtungsgebiet bemerkbar machte. So sah K. Horn etwa 20 Kraniche, die Schönbrunn nach W überflogen. 34 Ind. wurden aus Bad Lobenstein gemeldet (ornitho.de). H. Hirth fotografierte einen 139 Ind. zählenden Flug über Ebersdorf, und mind. 160 Kraniche waren es, die H. u. M. Kohl an diesem Tag bei Remptendorf auf dem Flug nach SW sahen. Am 11.1. waren Kraniche über Lückenmühle zu hören (K. Däumler), Zählte P. Staudt 11 Ind. über Rothenacker und konnten I. u. K. Spindler über Friesau ca. 55 Kraniche auf dem Flug nach S beobachten. Von den im Dezember an der Saale bei Burgkhammer bzw. Blankenstein gemeldeten Teichrallen stellten K. u. M. Ostermann am 6.1. und I. Hermann am 7.1. erneut je 1 Ind. fest. F. Seeliger (25.1.) und R. Walther (30.1.) zählten auf der Bleilochtalsperre bei Kloster 11 Bleßrallen. Auf einen Überwinterungsversuch lassen die Beobachtungen von teils 2 Waldwasserläufern durch V. Vopel am Speicher Oettersdorf schließen, zumal die Vögel bereits im Vormonat hier anzutreffen waren. S. Greim fotografierte am 14.1. 1 Zwergschnepfe am Tannbach bei Mödlareuth.

Eisvogel (Photo: K. Spindler)K. u. M. Ostermann berichteten von 2 Ringeltauben, die während des gesamten Monats Januar an ihrer Fütterung in Remptendorf anzutreffen waren. Bei einem weiteren Nachweis stellten beide Beobachter am 27.1. 1 Ind. bei Burgk fest. Von der im westlichen und südlichen Teil des Beobachtungsgebietes kaum noch anzutreffenden Türkentaube meldete P. Staudt bis zu 15 Ind. von seiner Fütterung in Rothenacker. Ein Uhu war am 25.1. an der Bleilochtalsperre am Blaupunkt bei Zoppoten zu hören (F. Seeliger). Im Streitwald nahe Lückenmühle ließ sich mehrfach ein Waldkauz hören (K. Däumler). Am Friesauer Mühlteich hielt sich vom 1.1. bis 5.1. 1 Eisvogel auf (K. Spindler). Einen nächsten Nachweis brachte I. Hermann am 7.1. mit 1 Ind. von der Saale bei Blankenberg. Im Hangwald bei Schloss Burgk konnten K. u. M.Ostermann am 13.1 1 Mittelspecht notieren und K. Däumler meldete in der letzten Januarwoche 1 Ind. von ihrer Fütterung in Lückenmühle. Am Kleinen Pörmitzteich sah V. Vopel am 18.1. 1 Raubwürger. Auf 50 Dohlen bezifferte G. Hendel am 5.1. einen Trupp Dohlen in Rothenacker. Etwa 130 Dohlen waren am 3.1. auf Grünland bei Neundorf (bei Schleiz) auf Nahrungssuche (P. Neupert). Ca. 70 Dohlen stellte I. Hermann am 15.1. an den Schleizer Schlosstürmen fest, wo V. Vopel am 22.1. ca. 170 Ind. notierte. M. Schulze sah am 16.1. 1 Feldlerche bei Liebschütz. In Blankenberg sah T. Burger am 9.1. 4 Schwanzmeisen. R. Walther beobachtete am 22.1. 16 Ind., die entlang einer Allee auf Nahrungssuche waren. Die Anwesenheit von Staren zeigen die Meldungen von verschiedenen Beobachtern, insbesondere aber von K. u. M. Ostermann an, welche während des gesamten Monats 2 Stare, davon 1 singendes Männchen, an bzw. in einem Nistkasten in Remptendorf feststellen konnten. Größere Trupps meldeten K. Däumler und M. Schulze mit teils 35 Ind. aus Liebengrün. Herausragend aber die Meldung von P. Staudt, der am 20.1. einen Schwarm von etwa 500 Staren bei der Nahrungssuche nahe Rothenacker beobachten konnte. Die Balz der Wasseramsel beobachtete I. Hermann bereits am 7.1. an der Saale bei Blankenberg. 1 + 1 Ind. sah derselbe Beobachter am 14.1. an der Saale bei Hirschberg. Auf einer Maisstoppel östlich Remptendorf konnte R. Walther am 15.1. und 16.1. 2 Misteldrosseln feststellen. Vom Schönbrunner Gewerbegebiet meldete M. Ostermann am 1.1. etwa 200 Wacholderdrosseln, deren Anzahl am 4.1. auf über 500 Ind. angewachsen war (F. Seeliger). Bis zu 22 Amseln waren an der Fütterung von I. u. K. Spindler in Friesau anzutreffen. Die mit etwa 40 Ind. größte Ansammlung Haussperlinge sah I. Hermann am 22.1. in Schönbrunn. V. Vopel zählte am 18.1. am Pörmitzer Friedhof 34 Ind. Bis zu 40 Feldsperlinge suchten in diesem Monat die Fütterungen von K. Däumler, Lückenmühle und C. u. W. Hager in Liebschütz auf. Mit 25 Kohlmeisen meldete K. Däumler die größte an Fütterungen festgestellte Anzahl der Art. Das erste singende Männchen hörte K. Horn am 7.1. 10 Kernbeißer zählte K. Horn am 9.1. an ihrer Fütterung in Schönbrunn. Einzelne Bergfinken waren an den Fütterungen von K. Horn, Schönbrunn; M. Schulze, Liebschütz; I. u. K. Spindler, Friesau und E. u. R. Walther, Remptendorf zu sehen, wogegen K. Däumler an ihrer Fütterung am Ortsrand von Lückenmühle bis zu 20 Ind. zählen konnte. Mit 16 Gimpeln meldete I. Hermann am 12.1. aus Wurzbach den größten Trupp dieser Art. Um die 20 Stieglitze sah P. Staudt an seiner Fütterung in Rothenacker. Den mehrmonatigen Nullzählungen des Erlenzeisigs machten K. u. M. Ostermann am 27. 1. mit der Feststellung eines auf 400 Ind. geschätzten Schwarms bei Burgk ein Ende. Auf 100 Ind. bezifferte M. Kohl am 1.1. einen Trupp Goldammern nordöstlich Remptendorf. Mind. 150 Ind. sah I. Hermann am 23.1. westlich Wurzbach. An der Fütterung von C. u. W. Hager in Liebschütz waren ab dem 26.1. bis zu 30 Goldammern anzutreffen; 25 waren es in Lückenmühle (K. Däumler).