Beobachtungen im Juli 2026

Je 2 Höckerschwäne hielten sich am 7.7. und 28.7. (P. Neupert) und am 16.7. (W. Häßner) ober- bzw. unterhalb des Saalewehrs der ehemaligen Ziegenrücker Pappenfabrik auf. Die Anwesenheit des Brutpaares mit den 7 Juv. Höckerschwänen an der Saale nahe der ehemaligen Pappenfabrik bestätigten K. Horn, A. Krause, P. Neupert und E. u. R. Walther. Das bereits in den Vormonaten gemeldete Brutpaar mit 6 Juv. auf dem Speicher Moxa war wie auch das Brutpaar mit 7 Juv. auf dem Großen Moxaer Teich noch anwesend (A. Krause). S. Kästner brachte am 18.7. einen Brutnachweis mit 3 Juv. vom Mönchgrüner Speicher und stellte 1 Ind. auf dem Crispendorfer Gehegsteich fest. 1 Ind. ließ sich am 12.7. auf dem Dittersdorfer Katzentümpel sehen (V. Vopel). 4 Höckerschwäne wurden am 14.7. von K. u. M. Ostermann auf dem AB Grochwitz gesehen. Eine Kanadagans mit 3 Juv. sah P. Staudt am 2.7. an den Tannaer Leitenteichen. Auf dem Großen Moxaer Teich wurden am 14.7. noch 4 Graugänse angetroffen (A. Krause). Eine bisher nicht genannte Brut der Nilgans meldete F. Seeliger am 6.7. vom Friesauer Dorfteich. Eine Nilgans-Familie mit 2 Juv. stellte R. Walther ab dem 9.7. auf der Strandwiese bei Saalburg fest. 1,1 Ind. mit fast ausgewachsenem Juv. sah M. Kohl am 20.7. in der Remptendorfer Bucht der Bleilochtalsperre. Der mit 11 Ind. größte Trupp überflog am 30.7. Schönbrunn (K. Horn). Eine neue Stockenten-Brut mit 5 Juv. meldeten K. u. W. Hillebrand am 4.7. vom Lichtenbrunner Dorfteich. I. Hermann fand an diesem Tag auf dem ehemaligen Wurzbacher Bad 0,1 Ind. mit 8 kleinen Juv. Weitere Brutnachweise brachte derselbe Beobachter am 10.7. mit 0,1 Ind. und 2 Pulli auf dem Dobareuther Grafenteich sowie mit 0,1 Ind. und 4 Pulli auf der Sormitz in Wurzbach. Einen Brutnachweis mit 3 juv. Stockenten brachte S. Kästner am 18.7. vom Liebengrüner Hessenteich. Bei einem weiteren Brutnachweis zählte er an diesem Tag 8 Juv. auf dem Speicher Mönchgrün. Am 20.7. sah F. Seeliger 0,1 Ind. mit 6 Küken auf dem Unteren Oberlemnitzer Teich. Auf dem Ausgleichbecken Burgkhammer notierte R. Walther am 19.7. 0,1 Stockente mit 10 Juv., bei einer anderen Brut zählte er am 23.7. ebenda 8 Juv. Am 7.7. war auf dem Saalewehr der Fernmühle ein Weibchen mit 6 Juv. zu sehen. Am Folgetag hielten sich auf dem Nähermühlenwehr jeweils 0,1 Ind. mit 4 bzw. 6 juv. Stockenten auf. Zudem wurden an diesem Tag auf der Saale bei Walsburg 8 juv. Stockenten angetroffen (alle P. Neupert). Derselbe Beobachter fand am 17.7. auf dem Steinwiesenteich in der Kirschkauer Flur zwei Bruten mit 5 und 7 Juv. A. Krause sah am 28.7. 0,1 Stockente mit 9 Pulli auf dem Großen Moxaer Teich. Auf dem unteren Schönbrunner Dorfteich war am 6.7. eine erste größere Stockenten-Ansammlung zu sehen, die K. u. R. Friedrich auf mind. 60 Ind. schätzten. Die durchgehende Anwesenheit der Reiherente auf dem Friesauer Pfotenbachspeicher bestätigten I. Hermann, S. Kästner, I. u. K. Spindler, R. Walther ebenso wie A. Krause für den Speicher Moxa und den Großen Moxaer Teich. K. u. R. Friedrich meldeten am 6.7. 2,2 Reiherenten vom unteren Schönbrunner Dorfteich. 6 Ind. waren es am 16.7. ebenda (S. Kästner). Für das Fernmühlenwehr und die Saale in Ziegenrück nannte P. Neupert am 7.7. die Beobachtung von 2,1 und 1,0 Ind. Zwei Reiherenten-Bruten wies P. Staudt am Tannaer Mittelmühlenteich nach, wo er am 2.7. zwei führende Weibchen mit 6 und 8 Pulli fand. Bei einer Reiherenten-Brut auf den unteren Crispendorfer Dorfteich zählte P. Neupert am 15.7. 7 nur wenige Tage alte Pulli. Etwa eine Woche alt waren die 4 Pulli einer Brut am 31.7. auf dem Wüstendittersdorfer Zankteich (P. Neupert). Zwei Tafelenten stellte S. Kästner am 19.7. auf dem Speicher Zoppoten fest. Mindestens bis zum 7.7. hielten sich noch alle 7 Schellenten der Brut auf dem Ausgleichbecken Grochwitz bei Burgk auf. Am 14.7. wurden hier nur noch 5 Schellenten angetroffen (K. u. M. Ostermann). Zwischenzeitlich sah R. Walther am 11.7. 2 weibchenfarbige Schellenten auf der Klosterplatte der Bleilochtalsperre. In dieser Zeit begann sich wohl der Familienverband aufzulösen. 7 weibchenfarbige Gänsesäger, wohl alles Juv., hielten sich am 23.7. auf dem Ausgleichbecken Burgkhammer auf (R. Walther). Einen Haubentaucher abseits der bekannten Brutgewässer sah R. Walther am 14.7. auf der Klosterplatte der Bleilochtalsperre. Ebenda rasteten am 20.7. 4 Ind. Eine späte Haubentaucher-Brut mit noch brütendem Ad. meldete A. Krause am 26.7. vom Großen Moxaer Teich. Auf dem Speicher Pfotenbach wurde ab dem 4.7. eine Zwergtaucher-Brut mit 3 Pulli festgestellt (I. u. K. Spindler; R. Walther). Bei einem weiteren Brutnachweis notierte R. Walther am 7.7. 2 ad. mit 3 juv. Zwergtaucher auf dem Remptendorfer Ruhteich. Am 28.7. sah P. Neupert 2 Zwergtaucher auf dem Saalewehr der Pappenfabrik bei Ziegenrück. Die ebenfalls am 28.7. von I. u. K. Spindler festgestellte Ansammlung von 11 Ind. auf dem Friesauer Speicher Pfotenbach zeigt den Abzug von anderen Brutplätzen an.

Wanderfalke (Photo: S. Kästner)

I. Hermann meldete an mehreren Tagen im näheren Umfeld Wurzbachs 2 rufende Wachteln. Wie bereits im Vormonat waren südlich und in diesem Monat auch südöstlich Friesau wieder mehrfach Wachteln zu hören (S. Kästner; I. u. K. Spindler). In den Oettersdorfer Straßenstücken und in den Beunden hörte V. Vopel mehrfach 1 Wachtel. P. Staudt stellte 1 Ind. an Schillings Teich in Rothenacker fest. 3 Wachteln meldete A. Berg am 15.7. nördlich Pöritzsch. S. Kästner hörte am 16.7. je 1 Wachtel in den Dorfgelängen und den Treibenäckern bei Neundorf (bei Lobenstein) und am 17.7. 1 Ind. nördlich Zoppoten. Zwei Wachteln waren am 30.7. in der nordöstlichen Remptendorfer Flur zu hören (R. Walther). K. u. M. Ostermann zählten am 7.7. 12 Kormorane, die nahe Burgk das Ausgleichbecken Grochwitz flussabwärts überflogen. Weitere Nachweise brachten dieselben Beobachter am 14.7. mit 7 und am 16.7. mit 8 Kormoranen vom Ausgleichbecken Burgkhammer. In der Wolfsteiner Kolonie bei Blankenstein sah H. Böhm am 10.7. letztmalig 1 Graureiher. Außerhalb des näheren Umfeldes dieser und der anderen bekannten Brutkolonien ließen sich Graureiher am Spielmeser Speicher und Pfarrteich, am Speicher Oberlemnitz, bei Gefell (I. Hermann), am Speicher Pfotenbach (S. Kästner; I. u. K. Spindler), am Ziegenrücker Föhrenteich, am Ausgleichbecken Grochwitz, auf dem Zoppotener Steegacker, in Schönbrunn, östlich Unterlemnitz, in der nördlichen Künsdorfer Flur (alle S. Kästner) und bei Saaldorf (K. u. W. Hillebrand) sehen. Im Saaleabschnitt Walsburg-Ziegenrück zählte P. Neupert am 7.7. 10 Graureiher, davon 7 Juv. K. u. M. Ostermann meldeten 3 Graureiher vom Ausgleichbecken Burgkhammer und 1 Ind. vom Ausgleichbecken Grochwitz. An der Bleilochtalsüerre bei Kloster waren Graureiher an allen Beobachtungstagen mit max. 6 Ind. anzutreffen (R. Walther). Ebenfalls 6 Ind. meldeten I. u. K. Spindler am 24.7. aus der südöstlichen Friesauer Flur. An der Saale in Blankenstein sah H. Böhm am 16.7. 1 Silberreiher. Südwestlich Crispendorf war am 18.7. 1 Silberreiher auf Nahrungssuche (S. Kästner). 1 Ind. sah P. Neupert am 23.7. an der Talsperre Lössau. K. Spindler meldete am 27.7. 1 Silberreiher aus der südlichen Friesauer Flur. Die beiden jungen Weißstörche des Gefeller Brutpaares wurden am 19.7. noch auf dem Horst angetroffen (I. Hermann).  Auf den Wiesen am Pöritzscher Schafteich waren in der ersten Monatshälfte 1-2 Weißstörche mehrfach auf Nahrungssuche, wobei 1 Ind. beringt war und die Zahl der nur unvollständig ablesbaren Kombination darauf hindeutet, dass es sich um das Gefeller Paar handelte (A. Berg). In Wernsdorf machten am 31.7. abends ca. 50 Weißstörche für zwei Stunden Rast (D. Raßloff). Je 1 Nahrung suchenden Schwarzstorch meldeten am 1.7. K. u. R. Friedrich aus den Schönbrunner Auwiesen und R. Walther aus den Remptendorfer Stauden. 1 Ind. stand am 13.7. an einem halb abgestürzten Horst bei Oberkoskau (P. Staudt). R. Schricker beobachtete am 15.7. 2 Schwarzstörche, die über Göritz kreisten. Am 17.7. und 23.7. sah H. Böhm 1 Schwarzstorch unweit der Selbitz-Mündung in Blankenstein. Ein Ind. überflog am 22.7. Wurzbach (I. Hermann). An der Saale oberhalb Walsburg stellte P. Neupert am 7.7. und 8.7. je 1 Ind. fest. Für den Saaleabschnitt Walsburg-Ziegenrück nannte derselbe Beobachter am 7.7. 3 und am 8.7. 1 Schwarzstorch. Über Lössau kreisten am 18.7. 2 Schwarzstörche und 1 Ind. war an diesem Tag an der Wisenta bei Möschlitz auf Nahrungssuche (P. Neupert). Ein Fischadler überflog am 23.7. die Sperrmauer der Bleilochtalsperre nach Westen (R. Walther). Am 28.7. sah P. Neupert 1 Ind. über dem Saalewehr der Ziegenrücker Pappenfabrik. Einen Brutnachweis vom Mäusebussard mit 3 bettelnden Juv. brachte P. Neupert am 10.7. vom Lössauer Erlig. An den Staudenteichen bei Remptendorf fand R. Walther am 6.7. 2 juv. Rohrweihen, womit die Brut bestätigt wurde. Einen Brutverdacht brachte A. Berg vom Pöritzscher Schafteich. Weitere Rohrweihen-Beobachtungen meldeten P. Staudt am 13.7. von der Goldenen Aue Willersdorf und S. Kästner am 16.7. aus der Helmsgrüner Flur, am 18.7. von der Ruhe bei Neundorf (bei Schleiz) und am 20.7. aus der Zoppotener Flur. 11 Rotmilane zählte S. Kästner am 16.7. über der Unterlemnitzer Flur. Den Suchflug eines Schwarzmilans beobachtete R. Walther am 3.7. und 9.7. nördlich Remptendorf und am 7.7. westlich des Ortes. Östlich Pörmitz sah V. Vopel am 12.7. 1 Ind. S. Kästner meldete am 16.7. 1 Schwarzmilan aus der Helmsgrüner und am 19.7. 1 Ind. aus der Zoppotener Flur. 1 Seeadler überflog am 17.7. Lössau nach Norden (P. Neupert). Einen beringten juv. Wanderfalken sah S. Kästner am 19.7. bei Zoppoten. Die Rückmeldung zu diesem Ringfund steht noch aus. Späte Turmfalken-Bruten meldeten K. Spindler, der in Friesau am 28.7. noch 4 Juv. im Nistkasten vorfand und P. Staudt, der noch am 31.7. 3 Juv. im Nistkasten sah.

Sperlingskauz (Photo: S. Kästner)

Das Löhma-Lössauer Kranichpaar waren letztmalig am 6.7. mit seinem Juv. über dem Erlig nördlich Lössau zu sehen. Am 22.7.rasteten 3 Kraniche am Crispendorfer Gehegsteich (P. Neupert).  5 Ind. landeten am 26.7. in der Goldenen Aue Willersdorf (P. Staudt). Zwei juv. Bleßrallen stellte S. Kästner am 18.7. auf dem Gehegsteich fest. 1,1 Teichrallen mit 3 Juv. meldete I. Hermann am 10.7. vom Dobareuther Glücksteich. K. u. M. Ostermann sahen am 16.7. 1,1 Teichrallen mit 3 Juv. auf den Remptendorfer Staudenteichen. 4 juv. Teichrallen notierte S. Kästner am 18.7. auf dem Schloßteich in Crispendorf. Auf dem Hausteich Staudt in Rothenacker sah P. Staudt am 30.7. 1 juv. Teichralle. 10 Kiebitze überflogen am 10.7. die Bleilochtalsperre bei Saalburg (R. Walther). K. Spindler notierte am 11.7. 2 kurzzeitig rastende Kiebitze bei Friesau. Am 30.7. sah derselbe Beobachter 11 Ind. am Speicher Pfotenbach. Einen Waldwasserläufer sah V. Vopel am 12.7. an den Pörmitzer Probstteichen. An der Talsperre Lössau rasteten am 23.7. 3 Flussuferläufer, 2 Waldwasserläufer und 1 Bruchwasserläufer. Am 27.7. hielten sich ebenda 1 Flussuferläufer, 6 Waldwasserläufer, 2 Bruchwasserläufer und 1 Bekassine auf (alle P. Neupert). Ein Flussuferläufer war am 30.7. an der Bleilochtalsperre bei Röppisch auf Nahrungssuche (R. Walther). Unbestimmte Großmöwen ließen sich bei max. 27 Ind. mehrfach im Umfeld der Klosterplatte der Bleilochtalsperre (K. Horn; R. Walther) und bei Blankenstein (H. Böhm) sehen. Am 20.7. konnten hierbei 6, am 22.7. mind. 2 und am 24. 1 Ind als Steppenmöwen sowie am 29.7. 2 Ind als Silbermöwen bestimmt werden (R. Walther). 7 Lachmöwen landeten am 10.7. am Ufer der Bleilochtalsperre bei Saalburg (R. Walther). In der Folge wurden Lachmöwen noch mehrfach an der Bleilochtalsperre angetroffen. Bei den Maxima hielten sich am 12.7. ein Trupp mit 60 Ind. hier auf, und am 25.7. waren es 8 Trupps mit insgesamt 68 Ind. (R. Walther). An der Bleilochtalsperre bei Kloster notierte R. Walther am 16.7., am 24.7. und am 27.7. zudem 1 Sturmmöwe. An der der Saale in Blankenstein sah H. Böhm am 23.7. 7 Sturmmöwen. 8 Zwergmöwen konnten am 25.7. im weiteren Umfeld der Klosterplatte der Bleilochtalsperre längere Zeit beobachtet werden. Am 26.7. war ebenda nochmals 1 Ind. anzutreffen (R. Walther). Dieser Monat brachte den dritten Nachweis der Raubseeschwalbe für unser Beobachtungsgebiet. R. Walther konnte am 8.7. an der Bleilochtalsperre im weiteren Umfeld der Klosterplatte längere Zeit 2 Ind. dieser größten Seeschwalbenart beim Nahrungsflug beobachten. Ebenda war am 14.7. und wieder am 23.7. 1 Trauerseeschwalbe zu sehen (R. Walther). Mit 3 bettelnden juv. Sperlingskäuzen brachte S. Kästner am 16.7. einen Brutnachweis aus der Unterlemnitzer Flur. Einen Eisvogel vom Saalewehr Pappenfabrik und 2 Ind. vom Saalewehr Fernmühle meldete P. Neupert am 7.7. Ebenfalls 2 Ind. waren es am 28.7. (P. Neupert). Unweit davon sah A. Krause am 15.7. 1 Eisvogel. M. Kohl stellte am 25.7. an der Saale in Walsburg 1 Ind. fest. Einen Eisvogel sahen auch C. u. W. Hager am 30.7. an der Saale unterhalb des Ziegenrücker Nähermühlenwehres. In Peuschen, nördlich unseres Beobachtungsgebietes, sah A. Krause am 12.7. 1 Wiedehopf. In Wurzbach folgten 2 bettelnde juv. Grünspechte einem Altvogel (I. Hermann). Einen Kleinspecht stellte S. Kästner am 16.7. bei Wurzbach und am 18.7. in Schönbrunn fest. Am 20.7. ließ sich je 1 Ind. im Saaldorfer Ziezelgrund (S. Kästner) und bei Isabellengrün (R. Walther) hören. K. u. M. Ostermann beobachteten am 14.7. zwei Mittelspechte am Sophienberg bei Burgk. Einen Mittelspecht hörte S. Kästner am 20.7. am Heinrichstein. Ein Ind. hielt sich am 27.7. kurzzeitig im Garten von I. u. K. Spindler in Friesau auf.

Rauchschwalbe (Photo: S. Kästner)

Einen ersten Brutnachweis vom Neuntöter brachte I. Hermann am 13.7. mit der Feststellung von 3 efl. bei Wurzbach. Weitere Brutnachweise gelangen ihm am 18.7. und 29.7. Brutnachweise mit 3 efl + 3 efl. + 4 efl. meldete R. Walther am 17.7. aus der nordöstlichen Remptendorfer Flur, wo er am 20.7. weitere 2 Bruten nachweisen konnte. Brutnachweise mit flüggen Juv. Neuntötern brachte S. Kästner meist auf Kahlschlägen und Sukzessionsflächen wie östlich Karolinenfield, auf dem Bergert und am Bühl bei Liebengrün, in den Friesauer Flurstücken Neue Gruben, Friesauer Grund und Stäudigt, in der Röppischer Flur im Röthlein, in den Dornstauden und im Fichtig, im Pöritzscher Holzgrund, an zwei Stellen im Saalburger Frankental und im Schweinsbach, in der Burgker Schupfe, in der Wurzbacher Flur an drei Stellen am Mittelberg, am Fuchsenweg und im Meyersgeräumde, im Wernsdorfer Geräumde und in den Zoppotener Straßenfeldern. 75 Rabenkrähen waren am 3.7. auf den Großen Wiesen nordöstlich Lössau auf Nahrungssuche (P. Neupert). 65 Rabenkrähen zählte I. Hermann am 13.7. auf frisch gemähtem Grünland bei Wurzbach. Etwa 100 Ind. waren es am 16.7. bei Oberlemnitz (I. Hermann). Etwa 120 Ind. zählte ein Trupp Dohlen, den P. Staudt am 3.7. am Rinderstall Rothenacker sah. Die Anzahl der bereits Ende Juni in der Remptendorfer Flur anzutreffenden Dohlen hatte sich in der ersten Dekade auf anfangs 180 Ind. erhöht und am 9.7. mit etwa 220 Ind. ihr Maximum erreicht. (R. Walther). Auf 200 Dohlen schätzte I. Hermann am 16.7. einen Schwarm bei Reuth am östlichen Rand unseres Beobachtungsgebietes. Am 17.7. war je 1 Tannenhäher in der nordöstlichen Ruppersdorfer Flur (S. Kästner) und im Gräfenwarther Nonnenwald (R. Walther) zu hören. R. Walther notierte zudem am 26.7. 1 Ind. im Staudenwald nördlich Remptendorf. Den Nahrungsflug von etwa 130 Rauchschwalben beobachtete S. Kästner am 18.7. bei der Liebengrüner Ziegelhütte. 65 meist juv. Rauchschwalben zählte I. Hermann am 19.7. in Mödlareuth. In Saaldorf zählte I. Haußner am 19.7. 220 auf Stromleitungen ruhende Mehlschwalben. An den Ziegenrücker Lerchenhügel-Teichen war am 18.7. neben einem Teichrohrsänger ein im AKOOS-Gebiet sehr selten anzutreffender Drosselrohrsänger zu hören (S. Kästner). Auf einem Kahlschlag nordwestlich Pöritzsch sang am 17.7. 1 Feldschwirl (S. Kästner). Etwa 60 Stare, dabei bettelnde Juv. sah P. Staudt am 6.7. in Rothenacker. Letzte Stare meldete K. Horn am 8.7. aus Schönbrunn. An der Staumauer des Ausgleichbeckens Burgkhammer sahen K. u. M. Ostermann am 7.7. 2 Wasseramseln. Vom Teufelswehr oberhalb Walsburg meldete P. Neupert am 8.7. 1 Wasseramsel. Die Beobachtung von 3 Ind., davon 2 Juv., stellte derselbe Beobachter am 28.7. am Saalewehr der Fernmühle bei Ziegenrück fest. Einen mit 20 Ind. ersten größeren Trupp Misteldrosseln sah I. Hermann am 24.7. in der Wurzbacher Flur. Ca. 40 Wacholderdrosseln hielten sich am 15.7. bei Rothenacker auf (P. Staudt). R. Walther notierte am 20.7. bei Isabellengrün 1 rufende NachtigallDie Feststellungen von Gartenrotschwänzen könnte bereits auf Dismigration zurückzuführen sein. I. Hermann sah 1,0 Ind. am 13.7. bei Wurzbach. Vermutlich zeigen auch die Beobachtungen eines ad. Gartenrotschwanzes mit 3 Juv. am 17.7. entlang eines Waldrandes nördlich Remptendorf sowie eines Juv. nordöstlich des Ortes beginnende Zerstreuungswanderung an (R. Walther). An der Fütterung von C. u. W. Hager in Liebschütz konnten wieder mehrfach bis zu 40 Feldsperlinge gezählt werden. Eine Brutzeit-Beobachtung vom Grauschnäpper meldete I. Hermann, der am 4.7. 1 Ind. in Wurzbach feststellte. Brztnachweise mit mindestens jeweils 2 Juv. brachte S. Kästner am 16.7. aus Grumbach und am 20.7. aus dem Saaldorfer Ziezelgrund. Mehrfache Schafstelzen-Meldungen brachte S. Kästner, so am 15.7. viermal und am 16.7. zweimal aus Schönbrunn und am 18.7. dreimal von den Ziegenrücker Lerchenhügel-Teichen. Der bereits im Juni-Bericht 2025 genannte ungewöhnliche Bachstelzen-Brutplatz in der Klimaanlage eines Bad Lobensteiner Einkaufsmarktes war auch in diesem Monat wieder besetzt (I. Hermann). Baumpieper wurden in der Wurzbacher Flur am 24.7. (I. Hermann) sowie zweimal im Grumbacher Nicolsgeräumde, zweimal am Mittelberg südlich Wurzbach, einmal in der nördlichen Pöritzscher Flur, einmal im Röppischer Frankental, je einmal in den Friesauer Flurstücken Neuberg und Neue Gruben (S. Kästner) festgestellt. Vom Stieglitz meldete I. Hermann am 29.7. aus Wurzbach eine Brut mit 3 Juv. 1,0 Rohrammer wurde von S. Kästner am 18.7. an den Ruhe-Teichen bei Neundorf (bei Schleiz) festgestellt.