Beobachtungen im Oktober 2026
7 Graugänse meldete I. Hermann am 11.10. von der Talsperre Kemnitz, etwas außerhalb des Beobachtungsgebietes. A. Krause sah am 18.10. auf dem Großen Moxaer Teich eine Graugans. 8 Ind. zählte M. Kohl am 25.10. über der Remptendorfer Flur. Ziehende Graugänse wurden am 27.10. mit 1 + 65 und am 31.10. mit 1 Ind. am Remptendorfer Zählpunkt erfasst (S. Kästner). Zirka 70 Bleß-/Saatgänse sah P. Staudt am 24.10. über dem Ausgleichbecken Grochwitz. Auf 250 Ind. schätzte M. Kohl am 29.10. einen Flug Bleßgänse, die am 25.10. Remptendorf nach SW überflogen. Zirka 50 Ind. sah S. Kästner am 30.10. über den Schönbrunner Dorfgelängen. 3 unbestimmte graue Feldgänse überflogen am 15.10. Gefell (I. Schmidt). Zwei Nilgänse sah K. Däumler am 15.10. auf der Liebengrüner Lehmgrube und am Folgetag 1 Ind. auf der Speicher Oberlemnitz. Eine Nilgans hielt sich an diesem Tag am Speicher Spielmes auf (I. Hermann). 2 + 3 Ind. überflogen am 17.10. den Zählpunkt bei Remptendorf (R. Walther). V. Vopel sah am 18.10. 2 Ind. auf dem Alten Pörmitzer Teich. A. Krause meldete am 18.10. mit 7 Ind. das Maximum vom Großen Moxaer Teich. K. Horn/S. Kästner stellten am 27.10. 1,1 Ind. auf dem Schönbrunner Kalkteich fest. Je 2 Ind. sah S. Kästner am 30.10. auf dem oberen Schönbrunner Dorfteich und am 31.10. über dem Remptendorfer Zählpunkt. Auf dem Pfotenbach-Speicher und der angrenzenden Flur sah K. Spindler mehrfach bis zu 2 Ind. Die bereits im Juli-Bericht genannte Familie, die vom Friesauer Dorfteich zum 530 m entfernten Ulitzsch-Teich gewechselt war, hielt sich auch am 7.10. noch auf diesem Gewässer auf (K. Spindler). Die ab August an der Talsperre Lössau angetroffene Fam. mit 6 Juv. war noch vor Ort (P. Neupert). 2 Krickenten waren am 3.10. auf dem Speicher Mönchgrün zu sehen (S. Kästner). 25 Ind. zählte P. Neupert am 8.10. auf der Talsperre Lössau. Eine Krickente rastete am 29.10. auf dem Remptendorfer Ruhteich (S. Kästner; R. Walther), eine weitere auf dem Speicher Zoppoten (S. Kästner). Auf dem Saalewehr an der ehemaligen Pappenfabrik bei Ziegenrück waren am 29.10. 2,2 Pfeifenten zu sehen (P. Neupert). Etwa 130 Stockenten wurden am 18.10. von A. Krause auf den Großen Moxaer Teich angetroffen, wo derselbe Beobachter am 22.10. zirka 160 Stockenten sah. Etwa 135 Ind. zählte S. Kästner am 30.10. auf den Eliasbrunner Klärteichen. Auf den Crispendorfer Dorfteichen sah S. Kästner am 3.10. 1 bzw. 2 Reiherenten. 0,2 Reiherenten meldete I. Schmidt am 10.10. vom Dobareuther Glücksteich. 12 Ind. zählte P. Neupert am 13.10. auf dem Speicher Oberböhmsdorf. 2,2 Ind. meldete V. Vopel am 18.10. vom Katzentümpel bei Dittersdorf. Auf dem Speicher Pfotenbach waren am 21. und 22.10. 1,2 Reiherenten, am 25.10. 1,0 und am Folgetag 2,0 Ind. zu sehen (I. u. K. Spindler). Auf dem Saalewehr an der Pappenfabrik sah P. Neupert am 29.10. 1,0 Reiherente. Weitere Reiherenten waren an allen Beobachtungstagen bei maximal 4,4 Ind. am 18.10. auf dem Großen Moxaer Teich zu sehen (A. Krause). Vom 9.10. bis 14.10. hielten sich 2 Tafelenten auf dem Pfotenbach-Speicher auf (K. u. R. Friedrich; I. u. K. Spindler). 16 weibchenfarbige Gänsesäger zählte A. Krause am 18.10. auf dem Großen Moxaer Teich. 1,0 Ind. meldeten K. u. M. Ostermann am 27.10. vom Ausgleichbecken Grochwitz bei Burgk. Bis zu 5 Haubentaucher hielten sich auf dem Großen Moxaer Teich auf (A. Krause). 3 Ind. meldete V. Vopel am 18.10. vom Großen Pörmitzteich. Einen Zwergtaucher sah S. Kästner am 2.10. auf der Saale bei Pottiga Weitere Zwergtaucher waren bis zum 19.10. an allen Beobachtungstagen mit max. 3 Ind. auf dem Pfotenbach-Speicher anzutreffen (S. Kästner; I. u. K. Spindler). Ebenfalls 3 Ind. zählte R. Walther am 20.10. auf dem Remptendorfer Ruhteich. Auf dem Zug befand sich ein Zwergtaucher, den M. Kohl am 23.10. auf den Remptendorfer Mannsteichen antraf. 2 Ind. wurden bis zum 19.10. vom unteren Schönbrunner Dorfteich gemeldet (K. u. R. Friedrich), wo K. Horn letztmalig am 27.10. 1 Ind. antraf. 2 Zwergtaucher hielten sich am 27.10. auf dem Ausgleichbecken Grochwitz nahe Burgk auf (K. u. M. Ostermann). Jeweils 4 Zwergtaucher sah P. Neupert am 29.10. auf der Saale bei Ziegenrück am Nähermühlen- und Pappenfabrik-Wehr. Vom Speicher Moxa meldete A. Krause max. 3 Ind.

Am Alten Pörmitzer Teich sah V. Vopel am 18.10. 7 Kormorane. 8 Ind. ruhten am 25.10. am Ufer der Bleilochtalsperre bei Röppisch (R. Walther). 6 Ind. zählten K. u. M. Ostermann am 27.10. am Ausgleichbecken Burgkhammer. Am Großen Moxaer Teich waren Kormorane durchgehend anzutreffen und erreichten hier am 18.10. mit 33 Ind. die größte Anzahl des Monats (A. Krause). Etwa 30 Ind. sah P. Staudt am 15.10. auf dem Ausgleichbecken Grochwitz. Vom Graureiher gab es größtenteils Einzelnachweise (K. u. R. Friedrich; I. Hermann; K. Horn; M. Kohl; A. Krause; I. u. K. Spindler; V. Vopel; R. Walther). 5 Graureiher überflogen am 7.10. den Zählpunkt bei Remptendorf nach SW (R. Walther). Ebenfalls 5 Ind. sah P. Staudt am 25.10. am Ausgleichbecken Grochwitz. 7 Ind. traf P. Neupert am 13.10. im Erlig bei Lössau an. Weitere Ansammlungen wurden mit 7 Ind. am 18.10, mit 9 Ind. am 22.10. und mit 10 Ind. am 30.10. am Großen Moxaer Teich angetroffen (A. Krause). Ein Silberreiher stand am 2.10. an der Saale in Blankenstein (S. Kästner). Im Lössauer Gebiet wurden Silberreiher an allen Beobachtungstagen angetroffen. Bei den Max. notierte P. Neupert 4 Ind. am 8.10. an der Talsperre Lössau. 6 Silberreiher sah derselbe Beobachter am 13.10. nordwestlich Lössau, wo er dann am 23.10. 7 Ind. zählen konnte. Am 15.10. überflog 1 Ind. Schönbrunn nach SW (K. Horn). Ebenfalls am 15.10. sah W. Häßner 1 Ind. an der Saale oberhalb des Saalewehrs der Pappenfabrik. Am 16.10. meldete I. Hermann 1 Silberreiher vom Pfarrteich bei Spielmes und sah 1 Ind. westlich Kemnitz. 8 Ind. zählte M. Kohl am 24.10. bei Möschlitz. An der Saale zwischen Walsburg und Ziegenrück notierte P. Neupert am 29.10. 1 + 1 Silberreiher. Weitere Einzelnachweise brachten K. Däumler, K. Horn, S. Kästner und V. Vopel. Den größten Trupp stellte P. Staudt am 25.10. am Ausgleichbecken Grochwitz fest, wo er 25 Ind. zählte. Mit jeweils 14 Ind. wurden weitere größere Ansammlungen gemeldet: A. Krause am 2.10. am Erlicht nördlich Neundorf (bei Schleiz) sowie mehrfach am Großen Moxaer Teich, A. Berg am 19.10. Pöritzscher Flur wie auch V. Vopel am 24.10. nahe Pörmitz. Ein später Schwarzstorch überflog am 19.10. Remptendorf nach NO (M. Kohl).
4 Mäusebussarde kreisten am 22.10. über der Saale bei Blankenberg (I. Hermann). 12 Mäusebussarde, davon 5 weitgehend weiße Ind., sah I. Schmidt am 15.10. auf dem Heideberg südlich Haidefeld, wo sie am 25.10. nochmals 14 Ind. zählen konnte. Den ersten Rauhfußbussard des Herbstes meldete I. Hermann am 1.10. aus dem Wurzbacher Raum. Ebenda brachte derselbe Beobachter am 27.10. den 2. Nachweis. Einen Seeadler sah V. Vopel am 18.10. am Pörmitzer Alter Teich. Das Lössauer Seeadlerpaar hielt sich auch im Oktober im Gebiet auf (P. Neupert). Den Suchflug von 1,0 Kornweihe beobachtete I. Schmidt am 15.10. auf dem Heideberg südlich Haidefeld. 1 weibchenfarbige Rohrweihe überflog am 9.10. die südliche Friesauer Flur (K. Spindler). Bei der Letzbeobachtung sah K. Horn am 30.10. 0,1 Ind. über Schönbrunn. 18 Rotmilane wurden am 8.10. auf dem Flug nach SW über dem südöstlichen Ortsrand von Dobareuth beobachtet (I. Schmidt). P. Staudt sah am 10.10. 8 Ind. über Rothenacker. Im Gegensatz zu den Vorjahren wurden Rotmilane in der Folge nur noch in geringer Anzahl nachgewiesen. Jeweils eine Beobachtung meldeten K. Horn, I. Hermann, S. Kästner, K. u. M. Ostermann, V. Vopel und R. Walther. 2 Ind. überflogen am 22.10. den Zählpunkt (U. Haußner, R. Walther). Einen Wanderfalken sah P. Staudt am 13.10. bei Gebersreuth. S. Kästner erfasste am 29.10. 1 Ind. über dem Remptendorfer Zählpunkt. Eine nicht alltägliche Meldung kam am 1.10. von K. Spindler, der südlich Friesau den ersten Nachweis eines Gleitaars für unser Gebiet bringen konnte. Der Vogel konnte von S. Kästner dokumentiert und noch bis zum 4.10. von I. u. K. Spindler hier angetroffen werden. 60 Kraniche wurden am 3.10. über Remptendorf gesehen (M. Kohl). Jeweils 30 Ind. überflogen am 14.10. den Großen Moxaer Teich nach S (A. Krause). Am 18.10. hörte K. Horn die Rufe von mind. 3 Kranichen über Schönbrunn. 6 Ind. zählte dieselbe Beobachterin am 19.10. ebenda. Über Lössau sah P. Neupert am 21.10. 12 Ind. westwärts ziehend. Am 1.10. notierte S. Kästner 1 dj. Teichralle auf dem unteren Schönbrunner Dorfteich, wo er am 27.10. auch 1 Ad. antraf. An der Blumenaumühle bei Pottiga entdeckte S. Kästner am 2.10. 1 Teichralle mit 5 Juv. 1 Ind. hielt sich am 10.10. auf dem Dobareuther Glücksteich auf (I. Schmidt). Auf dem Schwendersteich nahe Schleiz sah V. Vopel am 18.10. 2 Ind. R. Walther notierte am 25.10. 1 Ind. auf dem Remptendorfer Ruhteich. Am Walsburger Saalewehr sah P. Neupert am 29.10. 1 Teichralle, 3 Ind. waren es auf dem Crispendorfer Schlossteich. K. u. R. Friedrich meldeten am 16.10. 50 Kiebitze aus der südlichen Friesauer Flur. Am Folgetag zählte K. Spindler ebenda 54 Ind., wo er am 19.10. nochmals 15 Ind. antraf. Am Speicher Pfotenbach war am 13.10. 1 Waldwasserläufer auf Nahrungssuche (K. Spindler). Am 3.10. und 4.10. war ein Flussuferläufer am Speicher Pfotenbach zu sehen. Am 23.10. konnten ebenda 6 Ind. gezählt werden (I. u. K. Spindler). 5 Lachmöwen hielten sich am 18.10. am Alten Teich bei Pörmitz auf (V. Vopel). Die Beobachtung einer Waldschnepfe gelang hier am selben Tag (V. Vopel). Am 19.10. meldete M. Ostermann 1 Ind. vom Auholz östlich Remptendorf.

Starker Ringeltaubenzug war am 15.10. am Zählpunkt bei Remptendorf zu verzeichnen, als innerhalb zwei Stunden bei 60 Feststellungen etwa 15.300 Ind. erfasst werden konnten. Die zwei größten Schwärme zählten mind. 2000 Ind. und ca. 2200 Ind. (R. Walther). In Summe wurden im Oktober bei 282 Beobachtungen 36.170 Ind. gezählt (S. Kästner; M. Kohl, R. Walther). 25 Türkentauben waren am 2.10. in Rothenacker auf Nahrungssuche (P. Staudt). Je einen Eisvogel sah S. Kästner am 2.10. an der Saale bei Blankenberg und Rudolphstein. 1 Ind. meldete derselbe Beobachter am 3.10. von der Saale oberhalb Ziegenrück. Zwischen Walsburg und Ziegenrück sah K. Däumler am 11.10. 1 + 1 Eisvögel. 1 Ind. hielt sich am 23.10. an den Remptendorfer Staudenteichen auf (M. Kohl). K. u. M. Ostermann sahen am 27.10. 1 Ind. am Ausgleichbecken Grochwitz bei Burgk. Je einen Eisvogel notierte P. Neupert am 29.10. an der Fernmühle und an der Elisabethbrücke. Nördlich Lückenmühle war am 3.10. und 5.10. 1 Waldkauz zu hören (K. Däumler). In der Flur Saalbach südöstlich Pottiga stellte S. Kästner am 2.10. 1 Mittelspecht fest. Einen weiteren Nachweis brachte I. Hermann am 8.10. aus Wurzbach. Einen Mittelspecht traf P. Neupert vom 17.10. bis 19.10. an seiner Fütterung in Lössau an. K. u. M. Ostermann sahen am 27.10. 1 Ind. bei Burgk. Ein Kleinspecht wurde am 2.10. von S. Kästner nahe des Muckenberges östlich Bad Lobenstein gesehen.
Ein Raubwürger wurde am 1.10. und 9.10. von K. Spindler aus der südlichen Friesauer Flur gemeldet. I. Schmidt konnte am 3.10. 1 + 1 Raubwürger am Gebersreuther Weg bei Dobareuth beobachten. S. Kästner sah am 27.10. 1 Ind. bei Neundorf (bei Lobenstein), am 29.10. bei Liebengrün sowie am 31.10. am Remptendorfer Zählpunkt. 11 Kolkraben, die Oberlemnitz nach W überflogen, zählte K. Horn am 14.10. 60 Rabenkrähen zählte I. Hermann am 1.10. bei Wurzbach. Zwischen 70 Rabenkrähen bemerkte A. Krause am 15.10. in den Remptendorfer Staudengelängen 1 Nebelkrähe. Etwa 60 nach W fliegende Dohlen sah K. Horn am 14.10. über Oberlemnitz. Die ersten 12 Saatkrähen meldete K. Horn am 16.10. aus der Schönbrunner Flur, wo sie am 19.10. nochmals etwa 100 Ind. sah. Weitere Nachweise brachte S. Kästner am 26.10. mit 60 + 11 + 200 Ind., die den Zählpunkt überflogen. Weitere 45 Saatkrähen überflogen an diesem Tag Schönbrunn, und am 29.10. rasteten 20 Ind. am Remptendorfer Wasserturm (S. Kästner). 3 Tannenhäher waren am 9.10. in Dobareuth auf Nahrungssuche. Am Folgetag ließ sich hier noch 1 Ind. sehen (I. Schmidt). K. Däumler notierte am 12.10. 1 Ind. in Lückenmühle. Ebenfalls 1 Ind. sahen K. Horn am 20.10. und B. Kästner am 24.10. in Schönbrunn, bei letzterem lag aufgrund der geringen Scheu die Vermutung nahe, dass es sich um einen Vertreter der sibirischen Unterart handelte. P. Staudt jedenfalls bestimmte am 31.10. in Reuth 1 Ind. als sibirischen Tannenhäher. K. u. M. Ostermann stellten am 23.10. 30 Kohlmeisen in der Remptendorfer Siedlung fest. Beim Zug-Höhepunkt der Kohlmeise zählte S. Kästner am 26.10. am Remptendorfer Zählpunkt 462 Ind. Bei der Heidelerche zeigte sich der 1. Oktober als markanter Zughöhepunkt. An diesem Tag querten innerhalb 2 Std. 1510 Ind. den Remptendorfer Zählpunkt (S. Kästner). Die letzten 2 + 3 Rauchschwalben waren am 16.10. am Zählpunkt zu sehen (R. Walther). 2 Schwanzmeisen wurden am 7.10. am Zählpunkt erfasst (R. Walther). 2 + 2 Ind. meldete P. Neupert am 29.10. von der Saale zwischen Walsburg und Ziegenrück. I. Hermann sah am 30.10. 5 Ind. in Wurzbach. Einen späten Zilpzalp stellte I. Schmidt noch am 28.10. in Dobareuth fest. Je 1 Wasseramsel wurde am 22.10. von I. Hermann an der Saale bei Blankenberg bzw. Blankenstein festgestellt. Am 30.10. sah derselbe Beobachter 1 Ind. an der Sormitz in Wurzbach. Zirka 1000 Stare rasteten am 11.10. zwischen Haidefeld und Mödlareuth (I. Hermann). Auf mind. 2000 Ind. bezifferte derselbe Beobachter an diesem Tag einen Schwarm auf einem Feld bei Hirschberg. Etwa 700 Ind. rasteten am 18.10. in Ebersdorf (R. u. U. Haußner). Ebenso viele meldeten an diesem Tag K. u. R. Friedrich aus Schönbrunn. Mind. 800 Stare nutzten um den 19.10. ein Waldstück westlich Lössau als Schlafplatz (P. Neupert). Ebenso viele meldete S. Kästner an diesem Tag vom südlichen Landsendorfer Ortsrand. Zirka 300 Wacholderdrosseln waren am 31.10. auf einem Saatfeld bei Oßla auf Nahrungssuche (I. Hermann). 4 späte Mönchsgrasmücken stellte K. Spindler am 26.10. in seinem Garten in Friesau fest. S. Kästner sah am 3.10. 1 Schwarzkehlchen in der Grünhute bei Liebengrün. 1 Ind. rastete am 6.10. am Zählpunkt, 1 Ind. war es am 8.10., 1 + 1 Ind. am 9.10., 1 Ind. am 10.10., 1 Ind. am 14.10., 1 Ind. am 16.10. (R. Walther, teils mit M. Kohl) ebenda. V. Vopel meldete 1 Ind. am 18.10. vom Pörmitzer Alter Teich. Ein später Nachweis des Gartenrotschwanzes gelang R. Walther am 8.10. mit 1 Ind. am Zählpunkt. Ein Steinschmätzer rastete am 1.10. in der Wurzbacher Flur (I. Hermann). Am 20.10. notierte R. Walther 1,0 Ind. am Zählpunkt. Einen zirka 60 Ind. großen Trupp Wiesenpieper sah S. Kästner am 3.10. am Lerchenhügel nordwestlich Eßbach. Der erste Bergpieper überflog am 4.10. den Zählpunkt (S. Kästner, M. Kohl). Ein letzter Baumpieper war am 14.10. am Zählpunkt zu sehen (R. Walther). Der bisher nur selten festgestellte Rotkehlpieper zeigte sich in diesem Jahr ungewöhnlich oft und querte nach den beiden Septembernachweisen am 1.10. und 3.10. erneut den Zählpunkt bei Remptendorf und konnte zudem an diesem Tag bei Neundorf (bei Schleiz) und über Schönbrunn nachgewiesen werden (S. Kästner). Am 8.10., 11.10., 12.10., 17.10. und 20.10.stellte R. Walther je 1 Ind. am Zählpunkt fest. Zirka 40 Bachstelzen suchten am 3.10. einen Rohrkolbenbestand als Schlafplatz in Rothenacker auf (P. Staudt). Einen abnorm gefärbten Grünfinken entdeckte S. Kästner am 3.10. in eine, gemischten Finkenschwarm bei Neundorf (bei Schleiz) (Photo). 3080 Buchfinken querten am 1.10. den Zählpunkt bei Remptendorf (S. Kästner). Die Anzahl der am 2.10. in einem Sonnenblumenfeld bei Frössen Nahrung suchenden Buchfinken gab S. Kästner mit etwa 4200 Ind. an. Der erste "Trompetergimpel" war am 27.10. am Remptendorfer Zählpunkt zu hören (S. Kästner). Etwa 50 Bluthänflinge sah I. Hermann am 1.10 und erneut am 10.10. bei Wurzbach. Mindestens 100 Erlenzeisige sah I. Hermann am 10.10. bei Wurzbach. Den mit etwa 400 Ind. größten Flug meldete I. Schmidt am 24.10. aus Dobareuth. 3 Rohrammern rasteten am 3.10. am Lerchenhügel bei Eßbach (S. Kästner). 1 Ind. überflog am 7.10. den Zählpunkt (R. Walther). Weitere Rohrammern wurden hier am 12.10. (1 Ind.), am 15.10. (1 + 1 Ind.), am 16.10. (1 + 2 Ind.), am 17.10 (1 Ind.) und am 23.10. (1 + 1 Ind.) erfasst (R. Walther). Eine auffällige Häufung der Nachweise brachte die letzte Pentade, als S. Kästner die Art 17 mal überwiegend am Zählpunkt feststellen konnte.

