Beobachtungen im Februar 2026

Auf dem Ziegenrücker Nähermühlenwehr zählte M. Schulze am 5.2. 42 Höckerschwäne. 53 Ind. standen, wie bereits Ende Januar, am 7.2. auf einem Rapsfeld am Moxaer Weg bei Ziegenrück (R. Walther), wo am 9.2. A. Krause mit 68 Ind. die größte Anzahl meldete und die Höckerschwäne in der Folge noch mehrfach gesehen wurden (C. u. W. Hager; A. Krause; B. u. G. Schimmelschmidt; M. Schulze; R. Walther). Die Beobachtungen von V. Vopel lassen durchgehende Anwesenheit des Höckerschwans am Speicher Oettersdorf vermuten, wo am 20.2. mit 22 Ind. die Höchstzahl notiert wurde. Weitere Nachweise liegen von der Saale in Blankenstein (H. Böhm), vom Ausgleichbecken Burgkhammer (A. Krause), vom Grünen Esel bei Schönbrunn (K. u. R. Friedrich), aus Wurzbach (I. Hermann), vom Ausgleichbecken Grochwitz (K. u. M. Ostermann), aus Liebengrün (G. Schimmelschmidt), von Zollgrün (P. Staudt), von Pörmitz (V. Vopel) und von der Bleilochtalsperre (R. Walther) vor. 2 Singschwäne wurden am 24.2 über der Isabellengrüner Bucht der Bleilochtalsperre von A. Franz und K. Ostermann beobachtet. Die bereits am 30.1. genannten Kanadagänse wurden bis zum 13.2. weiterhin bei Kloster angetroffen (R. Walther). Am 1.2. sah K. Däumler 6 Graugänse über Lückenmühle. 1 Ind. hielt sich am 14.2. mit Nilgänsen bei Willersdorf auf (P. Staudt). Etwa 60 Graugänse überflogen am 17.2. rufend Liebengrün nach NO (G. Schimmelschmidt). 3 Graugänse rasteten am 27. 2 auf dem Staudenteich nördlich Remptendorf (R. Walther). Auf Grünland bei Saalburg hielt sich am 10.2. 1 Saatgans zwischen Nilgänsen auf (R. Walther). Etwa 140 Saatgänse überflogen am 12.2. Remptendorf nach O (K. u. M. Ostermann). An den Trebenteichen westlich Remptendorf waren am 1.2. wieder Nilgänse zu sehen. B. Wurzbacher zählte 104 Ind. An der Bleilochtalsperre bei Kloster notierte R. Walther am 3.2. 114 Nilgänse. Am 6.2. meldeten K. u. R. Friedrich nochmals etwa 150 Ind. vom Geschwend östlich Remptendorf. Ab der zweiten Februar-Dekade wurden zunehmend paarweise auftretende Nilgänse gemeldet (K. Däumler; K. u. R. Friedrich; C. u. W. Hager; I. Hermann; K. u. W. Hillebrand; K. Horn; M. Kohl; K. u. M. Ostermann; K. Spindler; P. Staudt; R. Walther). Letzte größere Trupps bei Saalburg zählten 82 Ind. am 20.2., 74 Ind am 21.2. und 40 Ind. am 24.2. (R. Walther). 9 Rostgänse in Gesellschaft mit Nilgänsen stellte R. Walther am 3.2. bei Kloster fest, wo derselbe Beobachter am 8.2. und 9.2. erneut 1 Ind. sah. 2 Rostgänse überflogen am 23.2. die Flur zwischen Rothenacker und Spielmes (P. Staudt). Auf dem Saalewehr Pappenfabrik oberhalb Ziegenrück notierte P. Neupert am 4.2. 1,0 Krickente. Hier zählte derselbe Beobachter am 26.2. 4,1 Krickenten. 2,3 Ind. rasteten am 8.2. auf der Bleilochtalsperre unweit der Sperrmauer (R. Walther). Auf der Saale in Blankenstein notierte S. Fiedler am 9.2. 2,0 Krickenten. 1,0 Pfeifente sah A. Krause am 8.2. auf der Saale in Ziegenrück und R. Walther folgte am 9.2. mit 2 (1,1) Ind. auf der bleilochtalsperre nahe Kloster. Auf der Talsperre Lössau sah P. Neupert am 7.2. 1,0 Spießente. 1,0 Schnatterente hielt sich am 10.2. auf der Bleilochtalsperre vor Kloster auf und wurde dort am 15.2. erneut gesehen (R. Walther). Am selben Tag meldete I. Hermann ebenfalls 1,0 Ind. vom Blankenberger Saaleabschnitt. 1,1 Schnatterenten hielten sich am 24.2. unweit der Sperrmauer der Bleilochtalsperre auf (R. Walther).

Im Abschnitt Kloster - Saalburg zählte R. Walther am 1.2. 841 Stockenten, wo er am 3.2. 760 Ind. vorfand. Auf der eisfreien Fließstrecke zwischen beiden AB hielten sich an diesem 3.2. 140 Stockenten auf (K. u. M. Ostermann). Die Anzahl der Stockenten auf der Bleilochtalsperre im Abschnitt Saalburg - Kloster hatte sich am 4.2. auf 906 Ind. erhöht. Der 6.2. brachte mit 1183 Ind. von der Klosterplatte bis Saalburg die größte Ansammlung. Mit dem Temperatur-Anstieg in der dritten Dekade verringerte sich peu á peu die Anzahl der hier anzutreffenden Stockenten, und am 28. konnten nur noch einzelne Ind. gezählt werden (R. Walther). Außerhalb der Saale gab es kaum größere Ansammlungen. Lediglich auf einem kleinen Teich bei Schönbrunn hielten sich am 5.2. etwa 150 Stockenten auf (K. u. R. Friedrich). 8 (6,2) Tafelenten ruhten am 4.2. vor Kloster und 0,2 Ind. vor Saalburg (R. Walther). 7 (4,3) Ind. waren am 9.2. wiederum bei Kloster zu sehen. Vor der Kösperaleite der Bleilochtalsperre bei Röppisch schwammen am 15.2. 2,0 Tafelenten, die nochmals am 16.2. vor Kloster zu sehen waren. Am 23.2. zeigte sich 1,0 Ind. in Gesellschaft mit 1,0 Reiherente auf der Klosterplatte. (R. Walther). Weitere Reiherenten-Nachweise brachten I. Hermann bei Hirschberg und Blankenberg, A. Krause in Ziegenrück, P. Neupert bei Ziegenrück und Talsperre Lössau, F. Seeliger bei Burgk, R. Walther bei Kloster und K. u. M. Ostermann bei Burgk, wobei letztere mit 45 (20,25) Ind. die größte Ansammlung hatten. Schellenten wurden erneut mehrfach durch K. u. M. Ostermann sowie von A. Krause und F. Seeliger vom Ausgleichbecken Grochwitz gemeldet Die größten Trupps mit insgesamt 28 (8,10) und (4,6) Ind. sahen erstgenannte Beobachter am 3.2. auf diesem Gewässer. Ebenfalls am 3.2. notierte R. Walther 3 (1,2) Ind. bei Saalburg. 1,0 Schellente landete am 23.2. auf der Bleilochtalsperre unweit der Sperrmauer (R. Walther). An diesem Tag zählte A. Krause die mit 12 (9,3) Schellenten größte Ansammlung auf dem Ausgleichbecken Burgkhammer. Im Gegensatz zur Bleilochtalsperre, wo Gänsesäger überwiegend paarweise oder in kleinen Trupps gesehen wurden (M. Kohl; R. Walther) trat die Art auf den Fließstrecken ober- und unterhalb des Stausees in größerer Anzahl auf. Die Dokumentation von H. Böhm zeigt die durchgehende Anwesenheit von Gänsesägern im Umfeld der Mündung der Selbitz in Blankenstein. Die Max. meldeten I. Hermann am 2.2 mit 21 Ind. bei Hirschberg und mit 19,9 Ind. am 15.2. im Abschnitt Blankenberg - Blankenstein, sowie S. Fiedler mit 23,4 Ind. am 11.2 in Blankenstein. Auf dem Ausgleichbecken Grochwitz zählten K. u. M. Ostermann am 3.2. mit 16 Ind. die Höchstzahl. Auf dem Ausgleichbecken Burgkhammer ließen sich am 6.2. 5 (2,3) Ind sehen (A. Krause). Auf der zeitweise vereisten Talsperre Lössau traten Gänsesäger erst in der letzten Woche mit max. 17 (9,8) Ind am 24.2. in Erscheinung (P. Neupert). Auf der Bleilochtalsperre waren Haubentaucher mehrfach anzutreffen. 4 Ind. notierte R. Walther am 1.2.auf der Klosterplatte und mit jeweils 6 Ind. am 4.2. und 20.2. im Abschnitt Saalburg - Kloster die größte Anzahl. Den einzigen Nachweis eines Haubentauchers auf den ohnehin nur selten von der Art aufgesuchten AB brachte A. Krause am 6.2. mit 1 Ind. zwischen Eisbrücke und Kobersfels. Vor Kloster hielt sich am 10.2. 1 Rothalstaucher auf (R. Walther). Als seltener Gast hatte sich am 1.2. 1 Ohrentaucher auf der Bleilochtalsperre bei Kloster eingefunden. 4 Zwergtaucher notierte A. Krause am 8.2. auf der Saale in Ziegenrück, wo P. Neupert am 10.2. 5 Ind. antraf. Einen Zwergtaucher meldete I. Hermann am 15.2. von der Saale in Blankenstein. P. Neupert wies die Art an allen Beobachtungstagen auf dem Saalewehr Pappenfabrik bei einem Max. von 5 Ind. am 4.2.nach.
Am Schlafplatz bei Blankenstein zählte I. Hermann am 15.2. 30 Kormorane. Eine erste Zählung der vom Schlafplatz zur Bleilochtalsperre fliegenden Kormorane brachte am 22.2. 51 Ind (R. Walther). Vom Graureiher liegen 56 Meldungen vor, bei denen 86 Ind. gezählt wurden. Bei meist Einzelnachweisen kamen 3 x 4 Ind. zur Beobachtung (A. Krause/Liebschütz; K. u. M. Ostermann/Schönbrunn und R. Walther/Zoppoten.
Beobachtungen Graureiher AKOOS-Gebiet
| Dekade | I | II | III |
|---|---|---|---|
| Anzahl Beob. | 22 | 21 | 13 |
| Anzahl Ind. | 35 | 30 | 21 |
Silberreiher wurden, wie auch Graureiher an allen Beobachtungstagen angetroffen (H. Böhm; C. u. W. Hager; K. Däumler; K. u. R. Friedrich; I. Hermann; K. u. W. Hillebrand; K. Horn; M. Kohl; A. Krause; K. u. M. Ostermann; M. Schulze; I. u. K. Spindler; P. Staudt; V. Vopel; R. Walther; A. Werner; A. Wolf). Dabei notierten A. Krause am 22.2. mit 8 Ind. und C. u. W. Hager am 25.2. mit 6 Ind. bei Liebschütz die Höchstzahlen.
Beobachtungen Silberreiher AKOOS-Gebiet
| Dekade | I | II | III |
|---|---|---|---|
| Anzahl Beob. | 3 | 28 | 15 |
| Anzahl Ind. | 3 | 46 | 35 |
Am 15.2. notierte V. Vopel die Anwesenheit eines Seeadlers am Großen Pörmitzteich. Am 21.2. überflog 1 Seeadler die Bleilochtalsperre bei Kloster nach NO (R. Walther). K. u. M. Ostermann beobachteten am 25.2. 1 Seeadler, der die westliche Remptendorfer Flur nach SW überflog. Östlich Remptendorf sahen K. u. M. Ostermann am 3.2. 1 Rotmilan. In der Folge wurden Rotmilane regelmäßig gemeldet (K. Däumler; K. u. R. Friedrich; I. Hermann; K. u. W. Hillebrand; M. Kohl; A. Krause; P. Neupert; K. u. M. Ostermann; M. Schulze; F. Seeliger; I. u. K. Spindler; V. Vopel; R. Walther), wobei I. Hermann am 10.2. mit 6 Ind. über Wurzbach den größten Trupp sah.

Einen zeitigen Schwarzmilan notierte A. Krause am 24.2. am Ortsrand von Pörmitz. 1,0 Kornweihe meldeten am 28.2. P. Neupert aus Lössau und K. Spindler aus der Friesauer Flur. Westlich Wurzbach sah I. Hermann am 20.2. 1 Rauhfußbussard und P. Staudt machte am Tag danach eine ebensolche Beobachtung bei Spielmes. Bei den 9 Kranichen, die K. Däumler am 7.2. anfangs bei Lückenmühle und wenig später unweit Altenbeuthen gesehen hatte, könnte es sich um dieselben Ind. gehandelt haben. 5 Kraniche hatten sich am 20.2. nahe Zoppoten zur Rast niedergelassen (A. Wolf). 40 Kraniche notierte K. Däumler am 22.2. bei Liebengrün, wo G. Schimmelschmidt am 27.2. 19 Kraniche beobachten konnte. M. Kohl sah am 28.2. 24 Ind. über der Remptendorfer Bucht auf dem Flug nach O. 12 Bleßrallen hielten sich am 3.2. und 4.2. zwischen Stockenten auf der Bleilochtalsperre bei Kloster auf. Max. wurden hier am 11.2. 26 Ind. gezählt (R. Walther). Jeweils 2 Bleßrallen meldeten K. u. M. Ostermann am 3.2. von den AB Burgk und Grochwitz, wo F. Seeliger am 8.2. erneut 2 Ind. nachweisen konnte. Eine erste Bleßralle am potentiellen Brutplatz sah A. Krause am 26.2. auf dem Remptendorfer Staudenteich. Von den bereits in den Vormonaten erwähnten Teichrallen waren erneut 2 Ind. mehrmals bei Burgkhammer zu sehen (K. u. M. Ostermann). 46 Kiebitze überflogen am 8.2. den Pfaffenhügel nördlich Ebersdorf nach N (R. Walther). Auf den Schönbrunner Dorfgelängen landeten am 9.2. ca. 100 Kiebitze, um am 10.2. weiter zu ziehen (K. u. R. Friedrich). Ebenso viele Kiebitze sah F. Goll am 11.2. zwischen Wilhelmsdorf und Kalte Schenke. 29 Ind. zählte A. Krause an diesem Tag bei Gahma. Etwa 120 Kiebitze rasteten am 12.2 bei Liebengrün (K. Däumler). E. u. R. Walther sahen am 18.2. 46 Ind. wiederum bei Schönbrunn, wo K. und M. Ostermann am 20.2. 16 Ind. zählten. 24 Kiebitze rasteten am 19.2 nahe Eßbach (P. Neupert). Die Anwesenheit zweier Waldwasserläufer am Speicher Oettersdorf konnte auch in diesem Monat bestätigt werden (V. Vopel). In der Liebschützer Flur landeten am 21.2. 2 Bekassinen (M. Schulze).
Je 1 Steppenmöwe war am 4.2. und 20.2. auf der Klosterplatte der Bleilochtalsperre zu sehen (R. Walther). 2 Mittelmeermöwen hielten sich am 15.2. ebenda auf (R. Walther). 6 Sturmmöwen ruhten am 6.2. auf der Klosterplatte; 1 Ind. überflog diese am 8.2. (R. Walther). 2 Lachmöwen ruhten an 21.2. auf der Bleilochtalsperre bei Kloster. Ebenda landeten am 22.2. 8 Ind.; 3 Ind. waren es am 23.2. (R. Walther). Eine nach NO fliegende Brandseeschwalbe ließ sich bereits am 8.2. über der Bleilochtalsperre bei Kloster sehen (R. Walther). Unweit der Sperrmauer der Bleilochtalsperre war am 15.2. die erste Hohltaube zu hören (R. Walther). Die nächsten Nachweise brachten K. Däumler am 22.2. bei Lückenmühle, K. u. M. Ostermann am 24.2. nahe Burgk und K. Horn am 25.2. vom Park Ebersdorf. Eine Ringeltaube meldeten K. u. R. Fredrich am 8.2. aus Schönbrunn. Weitere Nachweise brachten I. Herman aus dem Raum Wurzbach, K. Horn aus Schönbrunn, M. Kohl aus dem Remptendorfer Gebiet, P. Neupert aus Wüstendittersdorf und Lössau, P. Staudt aus Rothenacker, K. Spindler aus der Friesauer Flur. 1 sM hörte R. Walther am 15.2. in Kloster. Die ersten Balzflüge konnten K. Horn am 25.2. im Park Ebersdorf und V. Vopel am 28.3. in Oettersdorf beobachten. 2 singende Türkentauben meldete P. Staudt am 9.2. aus Rothenacker. Die am 19.2. von A. Krause am und nahe dem Kobersfels gemachten Beobachtungen lassen auf ein Uhu-BP schließen. Ein Waldkauz war am 8.2. in Ebersdorf am Brauteich zu hören (R. u. U. Haußner). Die Nachweise von K. Däumler dokumentieren die durchgängige Anwesenheit eines Waldkauzes bei Lückenmühle. 2 singende Rauhfußkäuze hörte P. Staudt am 28.2. im Kämmerawald. Einen Mittelspecht sah K. Däumler am 9.2. an ihrer Fütterung in Lückenmühle. Ein Foto von 0,1 Kleinspecht gelang K. u. M. Ostermann am 17.2. bei Burgk. Raubwürger-Beobachtungen von jeweils 1 Ind. machte K. Däumler am 7.2. bei Weisbach, am 8.2. in der Remptendorfer Flur und am 10.2. bei Liebengrün. Etwa 50 Rabenkrähen stellte I. Hermann am 14.2. und erneut am 19.2. bei Wurzbach fest. Mind. 50 Dohlen waren am 25.2. am Ebersdorfer Park zu sehen (K. Horn). Nahe Lückenmühle sang am 13.2. 1 Misteldrossel (K. Däumler). An der Fütterung von I. u. K. Spindler waren am 15. mind. 25 Amseln zu sehen. Etwa 110 Wacholderdrosseln waren am 11.2. in einer Streuobstwiese bei Saalburg auf Nahrungssuche, wo sich deren Anzahl am 21.2. auf 180 erhöht hatte (R. Walther). Bereits am 14.2. stellten K. u. M. Ostermann ca. 130 Ind. in Remptendorf fest und hatte F. Seeliger ca. 200 Ind. vom Goldbach bei Bad Lobenstein gemeldet. Ebenso viele Wacholderdrosseln rasteten am 23.2. nördlich Remptendorf, wo am 24.2. ca. 400 Ind. angetroffen wurden (R. Walther). Auf 300 Ind. schätzte P. Neupert einen Flug, den er am 22.2. bei Langenbuch sah. 2 Rotdrosseln überflogen am 23.2. die Sperrmauer der Bleilochtalsperre (R. Walther) und 2 Ind. sah K. Däumler an diesem Tag bei Lückenmühle. 7 Ind. rasteten am 24.2. mit Wacholderdrosseln bei Remptendorf (R. Walther). I. Hermann sah ebenfalls am 24.2. 1 Rotdrossel bei Wurzbach, und K. Horn stellte am 27.2. 1 Ind. in Schönbrunn fest. Erste Singdrosseln hörten K. Däumler am 24.2. am Ortsrand von Lückenmühle und K. u. M. Ostermann bei Burgkhammer, K. Horn am 26.2. am Park Ebersdorf und P. Neupert am 27.2. in Walsburg. K. u. M. Ostermann brachten am 24.2. in Burgk den ersten Nachweis eines Hausrotschwanzes. Bei den nächsten Beobachtungen sahen am 28.2. C. u. W. Hager 1 Ind. in Liebschütz und R. Walther 1 Ind. in Saalburg.

K. Horn sah am 11.2. 2 Feldlerchen nahe Schönbrunn, wo sie, wie auch K. u. R. Friedrich, am 23.2. die ersten sM hörte. Am 24.2. stellte M. Schulze einen Flug von etwa 60 Ind. bei Liebschütz fest. Einen Trupp von mind. 30 Kohlmeisen meldete I. Hermann am 6.2. aus Bad Lobenstein. Wenngleich Stare während des Winters wiederholt im Gebiet angetroffen wurden, häuften sich ab Monatsbeginn die Nachweise (K. Däumler; K. u. R. Friedrich; C. u. W. Hager; I. Hermann; K. u. W. Hillebrand; K. Horn; M. Kohl; K. u. M. Ostermann; M. Schulze; P. Staudt; V. Vopel; R. Walther; U. Wolf). Den ersten großen Flug sah P. Staudt am 8.2. mit 400 Ind. bei Rothenacker. Weitere größere Trupps wurden ab Monatsmitte gesehen. K. Däumler berichtete von 100 Ind., die sie am 12.2. und am Folgetag in der Liebengrüner Flur sah. I. Hermann meldete am 25.2. eine Ansammlung von ca. 200 Ind. bei Wurzbach. In Liebengrün wurden zwei Nistkästen am 9.2. besetzt (G. Schimmelschmidt). Balzende Stare sah I. Hermann in Wurzbach erstmals am 21.2. und an weiteren zwei Stellen ab dem 25.2., wo auch Nistmaterial aus einem Nistkasten entfernt wurde. In Schönbrunn stellten K. u. R. Friedrich ab dem 21.2. dieses Verhalten fest, R. Walther in Remptendorf ab dem 23.2. und P. Staudt in Rothenacker ab dem 24.2. Bis zu 10 Schwanzmeisen zählte B. Bauer vom 1.2. bis 7.2. an ihrer Fütterung in Bad Lobenstein. Mind. 15 Schwanzmeisen durchstreiften am 9.2. das Stadtgebiet von Wurzbach (I. Hermann). Eine Ansammlung von mind. 50 Haussperlingen wurde von I. Hermann am 10.2. in Schönbrunn gesehen. Bis zu 40 Feldsperlinge suchten täglich die Fütterung von C. u. W. Hager in Liebschütz auf. Mehr als 70 Ind. beider Sperlingsarten waren am 13.2. an einer Fütterung in Liebengrün zu sehen (G. Schimmelschmidt). Der erste Wiesenpieper wurde am 13.2. von U. Haußner aus der Schönbrunner Flur gemeldet. Die erste Bachstelze wurde am 24.2. an der Talsperre Lössau gesehen (P. Neupert). Die nächsten Nachweise brachten G. Kießling am 27.2. in Rothenacker und am 28.2. V. Vopel in Oettersdorf und R. Walther an der Sperrmauer der Bleilochtalsperre. M. Kohl berichtete von 2 Gebirgsstelzen, die am 28.2. vom Retschbach in Remptendorf, einem bekannten Brutplatz, aufflogen. Den mit 60 Ind. größten Trupp Bluthänflinge sah R. Walther am 12.2. mit Goldammern vergesellschaftet bei Röppisch. Auf 100 Ind. schätzten K. u. R. Friedrich einen Flug Grünfinken, den sie am 17.2. in der südöstlichen Schönbrunner Flur antrafen. An der Fütterung von K. Däumler in Lückenmühle hatten sich am 14.2. 12 Bergfinken eingefunden; bei M. Kohl waren es am 27.2. und 28.2. 5 Ind. Etwa 25 Stieglitze wurden am 12.2. in Rothenacker gesehen (P. Staudt). Bei den einzigen Erlenzeisig-Nachweisen notierte M. Ostermann am 26.2. zwei Trupps mit 50 bzw. 30 Ind. bei Oßla. Die jährlich in unserem Gebiet anzutreffenden Gimpel der nordischen Unterart ("Trompetergimpel") wurden aus dem angrenzenden Vogtlandkreis mehrfach gemeldet, fanden bei uns aber kaum Beachtung. Lediglich M. Ostermann notierte am 20.2. 1,1 Ind. in Remptendorf. Auf 50 Ind. schätzte I. Hermann einen Trupp Goldammern, den er am 7.2. auf einem Feld westlich Wurzbach sah. Etwa 70 Ind. waren am 12.2. bei Röppisch auf Nahrungssuche (R. Walther).
